Vaya con Dios (2002)
Und führe uns in Versuchung
Ein Abenteuer um Glaube, Enthaltsamkeit und Verführung: Nach dem Tod des Abts müssen die verbliebenen drei Cantorianer-Mönche Benno, Arbo und Tassilo ihr weltabgewandtes altes Kloster im Brandenburger Land verlassen. Sie hatten dem Verstorbenen versprochen, die "Regula Cantorianorum", eine alte Schrift sämtlicher Ordensregeln, zu ihren Brüdern nach Italien zu bringen. Für die drei Mönche, die mit dem modernen Leben komplett unvertraut sind, wird ihre Reise zu einer Odyssee der besonderen Art. Überall warten Prüfungen und Entdeckungen: Sei es in Form kostbarer Handschriften der modernen Musikbibliotheken oder in Gestalt der flotten Journalistin Chiara, in die sich der junge Arbo verlieben wird.
- Erscheinungsdatum
- 2002-03-28
- TMDB
- 5.8 / 10 (23)
- Laufzeit
- 1 Std. 46 Min.
- Genres
- Komödie
- Regie
- Zoltan Spirandelli
Besetzung
- Michael Gwisdek — Benno
- Daniel Brühl — Arbo
- Traugott Buhre — Abt Stefan
- Matthias Brenner — Tassilo
- Konstantin Graudus — Anwalt
- Chiara Schoras — Chiara
- Uwe Bohm — Chiaras Chef
- Hans-Uwe Bauer — Tankwart
- Christel Peters — Tassilos Mutter
- Zoltan Spirandelli — Pater Gregor
- Ernst-Georg Schwill — Bruder Petersen
- Bettina Zimmermann
Wissenswertes
Vaya con Dios – Und führe uns in Versuchung ist ein Spielfilm des deutschen Regisseurs Zoltan Spirandelli aus dem Jahr 2002. Die Komödie mit deutlichen Anlehnungen an ein Roadmovie wurde von den Produktionsfirmen d.i.e. Film. GmbH (München) und a.pictures film & tv produktion gmbh (Hamburg) produziert und im Jahr 2000 im brandenburgischen Kloster Chorin sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg und in Italien (Toskana) gedreht.
Trivia
Der Drehbuch-Mitarbeiter und Regieassistent David Gravenhorst, der den Meinrad spielt, ist der Bruder des Organisten Tobias Gravenhorst, der das Lied Wer nur den lieben Gott lässt walten für den Film gesetzt hat, für die Kirchenmusik verantwortlich ist und den Organisten spielt.
Der Regisseur und Drehbuchautor Zoltan Spirandelli spielt nicht nur den Pater Gregor, sondern steuert auch die Singstimme eines der Mönche in Italien beim zweiten Tu Solus bei.
Die Kirche der Jesuiten in Karlsruhe, in der die Schlüsselszene spielt, ist in Wirklichkeit die Kirche des Altenburger Schlosses in Thüringen. Der Organist spielt dort auf der berühmten Trost-Orgel.
Die Szenen im fiktiven Kloster Auersberg wurden im Kloster Chorin in Brandenburg gedreht.
Als „Cantorianerkloster Montecerboli“ in der Toskana wurde für den Film das ehemalige Benediktinerkloster Sant’Anna in Camprena genutzt.
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