Die Todesautomatik

Die Todesautomatik (2007)

August 1961, Strausberg bei Berlin. Bei einem Ausflug nach West-Berlin kommen der 17-jährige Lutz Lenarth und seine Clique nicht weit: An der Grenze werden sie von bewaffneten Soldaten zurück gewiesen. In Berlin hat der Mauerbau begonnen. Voller Zorn und Entrüstung lassen die vier Jungs in der darauf folgenden Nacht ihrem Protest freien Lauf, beschmieren Wände und Schaufenster mit antikommunistischen Parolen und zünden auf dem Festplatz in Strausberg ein leer stehendes Zelt an. Am nächsten Morgen reißt die Staatssicherheit Lutz und seine Freunde unsanft aus dem Schlaf und zwingt sie in zermürbenden Verhören zu Geständnissen, die ihre angeblich organisierte staatsfeindliche Tätigkeit belegen. In einem Schauprozess werden die Jugendlichen zu Höchststrafen verurteilt...

Erscheinungsdatum
2007-11-26
TMDB
2.0 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 30 Min.
Genres
Drama
Regie
Niki Stein

Besetzung

Wissenswertes

Die Todesautomatik ist ein Drama der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) über den Fluchthelfer Michael Gartenschläger und die Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze. Der Film basiert auf den Handlungen von Michael Gartenschläger, der beim Versuch, eine Selbstschussanlage an der Grenze abzumontieren, 1976 durch ein Spezialkommando des Ministeriums für Staatssicherheit erschossen wurde. Seine Premiere feierte der Film am 3. Oktober 2007 beim Filmfest Hamburg und wurde zum ersten Mal im ZDF am 26. November 2007 im Fernsehen gezeigt.

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