Gundermann Revier

Gundermann Revier (2019)

Wie tickt der Osten? Das Lausitzer Revier und die einstige „sozialistische Wohnstadt“ Hoyerswerda bilden den Hintergrund für die Biografie von Gerhard Gundermann, Rockpoet, Baggerfahrer und „Stimme des Ostens“. Wie in einem Brennspiegel bündeln sich in der Region und in seinem Werk globale Fragen: Heimat und Industrie, das Ende der Arbeit, Utopie und individuelle Verantwortung.

Erscheinungsdatum
2019-12-12
Laufzeit
1 Std. 38 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Grit Lemke

Besetzung

Wissenswertes

Gundermann Revier ist ein Dokumentarfilm von Grit Lemke aus dem Jahr 2019, der das Leben des Sängers, Rockpoeten und Baggerfahrers Gerhard Gundermann in den Kontext seiner Generation und ihrer Zeit stellt. Der Film wurde beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2019 uraufgeführt und lief danach auf einer Reihe von Filmfestivals. Die Erstausstrahlung im MDR erfolgte am 8. Dezember 2019, am 12. Dezember 2019 startete der Film in den deutschen Kinos. 2020 wurde er für den Grimme-Preis nominiert.

Hintergrund

Der Liedermacher und Rocksänger Gerhard Gundermann (1955–1998) arbeitete neben der künstlerischen Tätigkeit im Tagebau bzw. der Produktion und verarbeitete diese Erfahrungen in Texten. Die Widersprüchlichkeit des Künstlers, der als „Bob Dylan des Tagebaus“ galt und gerade in Ostdeutschland große Popularität genoss, aber auch sieben Jahre mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet hatte, ist in mehreren Filmen verarbeitet worden.

Lange Zeit war keine finanzielle Filmförderung in Sicht, das änderte sich schlagartig mit dem Spielfilm Gundermann.

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