Schwesterlein

Schwesterlein (2020)

Lisa, einst brillante Theaterautorin, schreibt nicht mehr. Sie lebt in der Schweiz, doch ihr Herz ist in Berlin geblieben – bei ihrem Zwillingsbruder Sven, dem berühmten Bühnendarsteller. Seit dieser an einer aggressiven Leukämie erkrankt ist, sind die Geschwister noch enger verbunden. Lisa weigert sich, den Schicksalsschlag hinzunehmen und setzt alle Hebel in Bewegung, um Sven wieder auf die Bühne zu bringen. Er ist ihr Seelenverwandter, für den sie alles andere vernachlässigt. Selbst als ihre Ehe in Schieflage gerät, hat sie nur Augen für ihren Bruder, in dem sich ihre tiefsten Sehnsüchte spiegeln: Er weckt in ihr das Verlangen, wieder kreativ zu sein, sich lebendig zu fühlen.

Erscheinungsdatum
2020-09-03
TMDB
6.4 / 10 (38)
Laufzeit
1 Std. 39 Min.
Genres
Drama
Regie
Stéphanie Chuat, Véronique Reymond

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 2

Schwesterlein ist ein Schweizer Spielfilm von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond aus dem Jahr 2020. Das Drama, für das die beiden Regisseurinnen auch das Drehbuch verfassten, erzählt von einem Zwillingspaar, das in der Berliner Theaterwelt Erfolge gefeiert hat, aber dann mit einem gesundheitlichen Schicksalsschlag konfrontiert wird.

Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden von Februar bis März 2019 statt.

Der Film kam am 29. Oktober 2020 für vier Tage in die deutschen Kinos, die dann aber im Zuge des zweiten Corona-Lockdown schließen mussten.

Musikalisch eingefasst wird der Film durch die gesungene Vertonung von Johannes Brahms des Volkslieds „Schwesterlein“ (Deutsche Volkslieder Nr. 15) zu Beginn und der Klavierfassung des Choralvorspiels „Wachet auf ruft uns die Stimme“ (BWV 645) von Johann Sebastian Bach am Ende des Films.

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