Der Mann von der Straße (1922)
Crainquebille
Paris in den 20er Jahren: Der Straßenverkäufer Crainquebille fährt mit seinem Holzkarren seine Tour durch die Straßen. Er kommt an dem Laden einer Stammkundin vorbei, die erst in den Laden zurück muss, um Geld zu holen. Während Crainquebille draußen wartet, kommt ein Polizist vorbei und bittet ihn, weiterzufahren, woraufhin es zu einen Missverständnis kommt. Crainquebille wird also von dem Polizisten abgeführt. Wartend auf seine Gerichtsverhandlung, genießt er aber den Aufenthalt im Gefängnis. Bei der Verhandlung wird er dann zu zwei Wochen Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung nimmt er seine Arbeit wieder auf, aber alle seine Stammkunden wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Schließlich war er ja im Gefängnis. Dementsprechend verdient er kaum noch Geld und fängt an, zu trinken. Zu viel zu trinken...
- Erscheinungsdatum
- 1922-11-15
- TMDB
- 7.4 / 10 (11)
- Laufzeit
- 1 Std. 17 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Jacques Feyder
Besetzung
- Maurice de Féraudy — Jérôme Crainquebille
- Félix Oudart — L'agent 64
- Jean Forest — La Souris
- Marguerite Carré — Mme Laure
- Jeanne Cheirel — Mme Bayard
- René Worms — M. Lemerle
- Charles Mosnier — Docteur Mathieu
- Armand Numès — Le Président - The Presiding Judge
- Françoise Rosay — Shoe Store Customer
Wissenswertes
Jeremias Crainquebille ist der deutsche Titel des französischen Stummfilms „Crainquebille“, den Jacques Feyder 1922 nach der Novelle "L'affaire Crainquebille" von Anatole France für die Produktionsgesellschaft Films A. Legrand realisierte. Das Drehbuch hatte er selbst geschrieben. Die Hauptrolle wurde von dem angesehenen Theaterschauspieler Maurice de Féraudy gegeben, einem Mitglied der Comédie Francaise.
Hintergrund
Die Kurzgeschichte von Anatole France entstand 1902 und umfasst 110 Seiten.
Jacques Feyder und Manuel Orazi entwarfen und bauten das Bühnenbild.
Photographen waren Léonce-Henri Burel und Maurice Forster.
Produzierende Firmen waren Les Films Trarieux & Legrand Paris und Vita-Film A.G. Wien.
Der Film kam in Frankreich, nach einer Présentation corporative im Artistic Cinéma Paris am 4. Dezember 1922, am 2. März 1923 im Pariser Electric-Cinéma zur Uraufführung.
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