Casanova

Casanova (1927)

Republic of Venice, 1760. Pursued by a vengeful husband, the intrepid womanizer Casanova, who symbolizes the decline of the city and its fall into debauchery, manages to escape and, by a circuitous route, arrives in Saint Petersburg, where he will be involved in the many plots that threaten the throne of Czar Peter III…

Erscheinungsdatum
1927-10-08
TMDB
6.3 / 10 (13)
Laufzeit
2 Std. 8 Min.
Genres
Drama, Abenteuer
Regie
Alexandre Volkoff

Besetzung

Wissenswertes

Casanova ist ein französischer Kostüm- und Ausstattungsfilm aus dem Jahre 1927 mit Iwan Mosjukin in der Titelrolle. Der prachtentfaltende Streifen ist zugleich ein Paradebeispiel für eine russische Exilproduktion in Westeuropa.

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten des überwiegend mit deutschem Geld finanzierten, turbulenten und handlungsreichen Films fanden im Herbst des Jahres 1926 in Venedig statt und endeten im März 1927. Die französische Erstaufführung war im Juni 1927 in Paris, der Massenstart am 13. September 1927. Zu Beginn des Monats Juni soll der Film bereits in London seine Welturaufführung gefeiert haben. Die deutsche Erstaufführung fand am 1.

in Wien, wo es bereits im April 1927 eine Interessentenvorstellung gab, ging Casanova nahezu zeitgleich, am 4. November desselben Jahres, in den Massenstart.

Wie die Österreichische Film-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19. März 1927 schrieb, verfüge „[d]ieses Kolossalwerk (…) über die größte Ausstattung, die jemals für einen Film in Europa aufgewendet wurde.“ Außerdem wurden für einzelne Filmpassagen kolorierte Prunkszenen fotografiert.

Die Filmbauten entwarf Ivan Lochakoff in Zusammenarbeit mit Produzent Bloch. Anatole Litvak, später Starregisseur in Frankreich und Hollywood, assistierte Regisseur Wolkoff. Auch Boris Bilinski, der die umfangreichen Kostüme kreierte, war ein aus dem revolutionsgeschüttelten Russland geflohener Künstler. Insgesamt waren rund ein Dutzend Exilrussen an diesem aufwendigen Film beteiligt.

Die Szenerien in Venedig mit den Fahrten prächtig geschmückter Gondeln durch die Kanäle bilden den optischen Höhepunkt des über zwei Stunden langen Monumentalwerks. Einige dieser späten Szenen sind handkoloriert.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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