Doch das Böse gibt es nicht

Doch das Böse gibt es nicht (2020)

شیطان وجود ندارد

Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.

Erscheinungsdatum
2020-10-22
TMDB
7.4 / 10 (176)
Laufzeit
2 Std. 31 Min.
Genres
Drama
Regie
Mohammad Rasulof

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Goldener Bär

Doch das Böse gibt es nicht ist ein Spielfilm von Mohammad Rasulof aus dem Jahr 2020. Der Film besteht aus vier Episoden, die auf unterschiedliche Weise die Todesstrafe im Iran zum Thema haben und nur lose miteinander verknüpft sind.

Entstehungsgeschichte

Der iranische Filmemacher Mohammad Rasulof, der mit seiner Familie in Hamburg lebt, hatte 2017 seinen vorangegangenen Film Lerd (لِرد / Alternativtitel: A Man of Integrity) beim 70. Filmfestival von Cannes in der Sektion Un Certain Regard vorgestellt und war dort mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden.

Obwohl Rasulof 2019 zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, drehte er Doch das Böse gibt es nicht an vier verschiedenen Orten. Die Dreharbeiten fanden zum Teil sowohl an realen Plätzen statt als auch an Orten, die als Symbol für ein Land stehen können, über das wenig bekannt ist. Rasulofs Produzenten Kaveh Farnam und Farzad Pak gaben an, Genehmigungen im Iran für die Dreharbeiten zum Film erhalten zu haben.

Rasulof selbst erklärte in einem Interview via Skype, dass er während der Dreharbeiten jeden Tag damit begonnen habe, auf seinem Handy nachzuschauen, ob ihm die iranischen Justizbehörden eine SMS geschickt hätten, um ihm das Gerichtsurteil mitzuteilen. Eine Woche vor Ende des Filmdrehs sei eine entsprechende Nachricht angekommen. Rasulof sei zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden.

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