Nana

Nana (1926)

Count Moffat becomes infatuated with Nana, a presumptuous stage actress, vulgar, hypocritical and promiscuous, willing to do anything to succeed.

Erscheinungsdatum
1926-06-25
TMDB
6.6 / 10 (41)
Laufzeit
2 Std. 48 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Jean Renoir

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Nana

Nana ist eine französisch-deutsche Literaturverfilmung von 1926 nach der gleichnamigen Roman-Vorlage von Émile Zola. Unter der Regie von Jean Renoir spielt Catherine Hessling die Titelrolle, an ihrer Seite Jean Angelo und Werner Krauß als Nanas Liebhaber.

Produktionsnotizen, Hintergründe, Wissenswertes

Die Dreharbeiten zu Nana begannen am 16. Oktober 1925 und zogen sich bis Februar 1926 hin. Gedreht wurde in Berlin (Studioszenen im November 1925) und in Paris (Studioaufnahmen im Januar 1926). Außenaufnahmen entstanden im Bois de Vincennes, auf der Rennbahn Le Tremblay und in Nizza. Der in der französischen Originalfassung etwa 3200 Meter lange, neunaktige Film erlebte am 27.

In Deutschland passierte Nana als Siebenakter mit einer Länge von 2044 Metern am 22. Dezember 1926 die Zensur und erhielt Jugendverbot. Vor Februar 1929 ist keine deutsche Aufführung auszumachen, von einer deutschen Premiere wurde in Frankreich erst am 15. April 1929 berichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Nana in Deutschland erstmals im Rahmen einer Fernsehausstrahlung am 17. Januar 1970 im Dritten Programm des WDR gezeigt.

Der erst zu Tonfilmzeiten als Regisseur Berühmtheit erlangende Claude Autant-Lara entwarf bei diesem Film die von Robert-Jules Garnier ausgeführten Bauten und die Kostüme. Außerdem spielte er unter dem Pseudonym „Claude Moore“ eine Nebenrolle. Der erst 20-jährige Verleiher dieses Films, Pierre Braunberger, absolvierte hier auch einen kleinen Auftritt vor der Kamera.

Die Verfilmungsrechte kosteten Renoir 75.000 Francs. Werner Krauß erhielt eine Gage in Höhe von 6000 $, ausgezahlt in vier Raten. Die gerade erst 15-jährige Paulette Dubost, die kurz als Mitglied des Ballet du Bal des Moulin Rouge in einer Tanzszene zu sehen ist, gab hier ihr Filmdebüt.

Für Jean Renoir war dies erst seine zweite abendfüllende Kinoregie. Ihm wurde ein außerordentlich großes Budget zugestanden, was jedoch dazu führte, dass sich der Film an der Kinokasse nicht amortisieren konnte. Renoir selbst äußerte sich zu seiner Umsetzung des Zola-Stoffes wie folgt:

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen