Moneyboys

Moneyboys (2021)

金錢男孩

Fei arbeitet illegal als Stricher, um seine Familie zu ernähren, doch als er merkt, dass sie bereit sind, sein Geld, aber nicht seine Lebensweise anzunehmen, kommt es zu einem großen Zusammenbruch ihrer Beziehungen. Durch seine Beziehung zu dem eigensinnigen Long scheint Fei zu neuem Leben zu finden, doch dann trifft er auf Xiaolai, seine Jugendliebe, die ihn mit der Schuld seiner verdrängten Vergangenheit konfrontiert.

Erscheinungsdatum
2021-11-19
TMDB
6.2 / 10 (43)
Laufzeit
1 Std. 56 Min.
Genres
Drama
Regie
C.B. Yi

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Taipeh
  • Auszeichnungen: 2 · Nominierungen: 0. Darunter: Max Ophüls Preis; Max Ophüls Preis: Preis der ökumenischen Jury

Moneyboys ist ein Spielfilm von C. B. Yi aus dem Jahr 2021 mit Kai Ko und Bai Yufan.

Produktion und Hintergrund

Bei Moneyboys handelt es sich um C. B. Yis ersten Langfilm, an dem er acht Jahre lang arbeitete. Auf das Thema Prostitution bei chinesischen Männern war er im Jahr 2003 während eines Austauschjahres an der Filmakademie in Peking aufmerksam geworden. Dort hatte er Chinesisch lernen wollen. Ein Kommilitone von Yi hatte sich dort einen „Sugar-Daddy“ gesucht, um Krankenhausgebühren für seine Mutter bezahlen zu können.

Ursprünglich wollte Yi den Film in der VR China drehen. Auf dem chinesischen Festland ist Homosexualität zwar nicht verboten, wird aber als Tabu behandelt. Nach dem vorübergehenden Verschwinden von Schauspielerin Fan Bingbing kam es jedoch zu einem Appell vom Filmbüro, bestimmte Filme nicht zu machen. Daher disponierte Yi sieben Monate vor Drehbeginn um und beschloss ins taiwanische Taipeh auszuweichen.

Die Dreharbeiten fanden an 39 Drehtagen von Mai bis Juli 2019 in Taiwan statt. Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, vom Filmfonds Wien, von Eurimages, Creative Europe MEDIA, Aides aux cinémas du monde, Taipei Film Commission, Belgian Tax Shelter, dem Ministry of Culture of Taiwan und Totem. Beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und Arte.

Produziert wurde der Film von der österreichischen KGP Filmproduktion (Produzentinnen Barbara Pichler und Gabriele Kranzelbinder), in Koproduktion mit der französischen Zorba Productions, der belgischen Panache Productions und der taiwanesischen Flash Forward Entertainment. Den Verleih übernahmen Filmladen (Österreich) und ARP Selection (Frankreich).

Die Kamera führte Jean-Louis Villard. Für den Ton zeichneten Hjalti Bager-Jonathansson und Karim Weth verantwortlich, für das Kostümbild Zoe Wang, für das Szenenbild Liao Huei-Li und für die Maske Hsieh Jing-Wei.

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