Der Löwe von Babylon

Der Löwe von Babylon (1959)

Der Scheich des Stammes der Haddedihn, Hadschi Halef Omar, und Kara Ben Nemsi kommen hinter die Machenschaften eines ehrenwert erscheinenden Beamten, des Säfirs, der in Wahrheit seinen Reichtum der Schmuggelei mit Waffen verdankt. In seinem Palast am Euphrat wohnen auch die achtzehnjährige Säfa und deren zwanzigjährigen Bruder Ikbal. Säfa hält den Säfir für ihren Vater, ist jedoch in Wahrheit die Tochter des Polizeihauptmanns Dosorza und Ikbal ist auch dessen Sohn. Ihre Mutter wurde vor 20 Jahren von den Schmugglern getötet und die Kinder entführt. Dosorza hält sie für tot. Ikbal hat sich in die Kaufmannstochter Irida verliebt, die ihn davon abhält, für den Säfir eine Karawane zu überfallen. Aus Wut lässt der Säfir beide in ein Verlies werfen, in dem auch schon der deutsche Professor Ignaz Pfotenhauer und der exzentrische englische Weltreisende Sir David Lindsay schmachten...

Erscheinungsdatum
1959-10-19
TMDB
6.5 / 10 (2)
Laufzeit
1 Std. 38 Min.
Genres
Abenteuer
Regie
Ramón Torrado, Johannes Kai
Filmreihe
Karl May - Perlen des Orients

Besetzung

Wissenswertes

Der Löwe von Babylon ist ein Kinofilm von Johannes Kai nach Motiven von Karl May (Karl-May-Film). Dem Drehbuch liegen Karl Mays Roman Bei den Trümmern von Babylon und Motive aus Im Reiche des silbernen Löwen zugrunde. Nach dem großen Erfolg von Die Sklavenkarawane folgte die Verfilmung des zweiten Streichs von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar im gefährlichen Orient. Allerdings wurde der Darsteller des Kara Ben Nemsi aus dem Vorgängerfilm gegen Helmuth Schneider ausgetauscht. Georg Thomalla verkörpert hingegen erneut Hadschi Halef Omar. Weitere wichtige Rollen sind mit Theo Lingen, Fernando Sancho und Mara Cruz besetzt.

Hintergrund

Die Dreharbeiten begannen Anfang Juni 1959 in Madrid in den Sevilla-Studios von Co-Produzent Jesús Sáiz. Wie beim Vorgänger Die Sklavenkarawane wurde in einer deutschen und in einer spanischen Fassung gedreht. Arbeitstitel des Films war In den Trümmern von Babylon. Ein Hotel in Aranjuez diente als Standquartier. Der Tajo, der in der Sklavenkarawane als Nil diente, vertrat nun den Tigris.

Der Film wurde am 20. Oktober 1959 im Bavaria-Filmtheater in Würzburg uraufgeführt. Das Geschäftsergebnis des Vorgängerfilms konnte nicht erreicht werden.

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