Sasori – Scorpion

Sasori – Scorpion (1972)

女囚701号さそり

Betrogen zu werden ist das Verbrechen einer Frau: Gefangene # 701, Nami Matsushima, sitzt nach dem Verrat durch ihren Geliebten, dem Polizeioffizier Sugimi, in einem der härtesten Zuchthäuser Japans. Gedemütigt von selbstgerechten Aufsehern, gequält von sadistischen Insassinnen wird Nami zu Sasori, dem Skorpion, der scheinbar alles duldet, um dann plötzlich seinen tödlichen Stachel zu zeigen. Die Härte in ihren Augen macht selbst den abgebrühtesten Wärtern Angst. Zeit, sie endgültig loszuwerden.

Erscheinungsdatum
1972-08-25
TMDB
7.0 / 10 (192)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Action, Drama, Thriller
Regie
伊藤俊也
Filmreihe
Sasori Filmreihe

Besetzung

Wissenswertes

Sasori – Scorpion ist ein japanischer Spielfilm von Regisseur Shun’ya Itō aus dem Jahr 1972 und handelt von einer Frau, die sich einer von Männern dominierten Welt entgegenstellt, was unweigerlich auf eine Konfrontation hinausläuft. Das Werk ist der erste Teil einer sechsteiligen Filmreihe, die auf dem Manga Sasori von Tōru Shinohara basiert.

Produktionsnotizen

Regisseur Shun’ya Itō, der unter anderem dem renommierten japanischen Filmemacher Teruo Ishii assistierte, schuf mit seinem Erstlingswerk Sasori – Scorpion den Auftakt einer sechsteiligen Verfilmung nach dem populären Manga „Sasori“ von Tōru Shinohara, der auch schon die Vorlage für Tōeis kommerziell äußerst erfolgreiche Gefängnisserie 網走番外地 (Abashiri bangaichi) lieferte.

Die Hauptdarstellerin Meiko Kaji, die zuvor hauptsächlich durch die Stray-Cat-Rock-Serie bekannt und bei den Nikkatsu-Studios unter Vertrag war, wechselte zu den Toei-Studios. Hier steigerte sie ihren Bekanntheitsgrad mit der Sasori-Serie (japanisch für „Skorpion“). Im ersten Teil erhält man jedoch keinen Aufschluss, wie sie an diesen Namen gelangte.

Insgesamt gibt es vier sogenannte „Female Prisoner“-Filme mit Meiko Kaji in der Hauptrolle. Nach Sasori – Scorpion folgten die beiden Fortsetzungen Sasori – Jailhouse 41 (1972) und Sasori – Den of the Beast (1973) von Regisseur Shun’ya Itō, sowie Sasori – Grudge Song (1973) von Yasuharu Hasebe. Die letzten beiden Teile der sogenannten Female-Prisoner-Sasori-Reihe fanden ohne die Mitwirkung Meiko Kajis wenig Beachtung beim Kinopublikum.

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