Homunculus (1916)
A group of scientists, led by a Professor Ortmann, produce a living human child using scientific processes - a "homunculus." This creature is human in every way, except that he cannot experience love.
- Erscheinungsdatum
- 1916-08-18
- TMDB
- 5.0 / 10 (1)
- Laufzeit
- 6 Std. 0 Min.
- Genres
- Horror, Science Fiction
- Regie
- Otto Rippert
Besetzung
- Olaf Fønss — Homunculus
- Ernst Ludwig — Prof. Ortmann
- Friedrich Kühne — Edgar Rodin
- Theodor Loos — Sven Friedland
Wissenswertes
Homunculus ist eine sechsteilige deutsche Stummfilmreihe von Otto Rippert aus dem Jahr 1916 um einen künstlich erschaffenen Menschen. Die Titelrolle übernahm Olaf Fönss.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten zu diesem Sechsteiler begannen im Mai 1916 in den Bioscop-Ateliers in Neubabelsberg. Erst zu diesem Zeitpunkt konnte der in Dänemark ungemein populäre Filmstar Olaf Fönss (Foto rechts) für die Titelrolle gewonnen werden. Seine Gage soll nach Auskunft der Lichtbild-Bühne-Ausgabe vom 6. Mai 1916 die höchste gewesen sein, die bis dahin je im deutschen Film gezahlt worden sei.
Der erste Teil des Films erlebte im Rahmen einer Sondervorführung seine Uraufführung am 22. Juni 1916 im Berliner Marmorhaus. Die folgenden vier Teile liefen noch im selben Jahr an, Teil 6 im Januar 1917. Jeder der sechs Teile besaß eine Länge von vier Akten.
Robert Reinert verfasste das Drehbuch nach seiner eigenen Romanvorlage. Die umfangreichen Filmbauten entwarf Robert A. Dietrich.
Wie stark der Film vom Eindruck des Völkerschlachtens im Ersten Weltkrieg geprägt ist, belegt ein Zwischentitel im vierten Teil Die Rache des Homunculus. Dort heißt es Der Erdball soll unter dem Wüten der Völker erzittern...
Im Jahre 1920 wurde der Originalfilm mit einer Länge von 9163 Metern auf 6315 Metern gekürzt und als Dreiteiler wiederaufgeführt. Die drei Teile, die die Filmzensur Anfang September 1920 passiert hatten, trugen die Titel Der künstliche Mensch, Die Vernichtung der Menschheit und Ein Titanenkampf.
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