Absurdistan

Absurdistan (2008)

Ein abgeschiedenes Dorf, irgendwo zwischen Europa und Asien, in einer Zeit zwischen gestern und heute. Seit ihrer Kindheit gelten Aya und Temelko als füreinander bestimmt. Nun fiebern sie endlich der ersten Liebesnacht entgegen. Die wird nach alter Tradition mit Hilfe der Sterne festgelegt und mit einem gemeinsamen Bad begonnen. Doch kurz vor dem ersehnten Termin versiegt der Brunnen! Als die Männer des Dorfes keinerlei Anstalten machen, den Schaden zu beheben, greifen die Frauen zu einem drastischen Mittel: Sie werfen die Männer aus den Ehebetten, ziehen einen Zaun quer durchs Dorf, der Männer und Frauen trennt, und treten in einen Streik: ohne Wasser kein Sex! Auch Aya schlägt sich auf die Seite der Frauen. Um seine Liebe zu retten und die glücksverheißende Sternenkonstellation für die erste gemeinsame Nacht nicht zu verpassen, setzt Temelko alles daran, den Brunnen wieder zum Sprudeln zu bringen. Dabei muss er zu ungewöhnlichen Mitteln greifen...

Erscheinungsdatum
2008-01-20
TMDB
6.1 / 10 (34)
Laufzeit
1 Std. 28 Min.
Genres
Komödie, Liebesfilm
Regie
Veit Helmer

Besetzung

Wissenswertes

Absurdistan ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2008 von Regisseur Veit Helmer. In den Hauptrollen sind Maximilian Mauff und Kristýna Maléřová zu sehen. Der Film entstand als Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.

Hintergrund

Im Jahr 2001 wurde Veit Helmer auf eine Zeitungsnotiz aufmerksam. Sie berichtete, im südtürkischen Dorf Sirt seien die Frauen in einen Sexstreik getreten, weil sie Wasser von weither tragen müssten und die Männer keine Anstalten machten, die Versorgung zu reparieren. Helmer reiste nach Sirt, befragte einige Bewohner und bekam widersprüchliche Behauptungen zu hören.

Ort und Zeit der Erzählung lassen sich nicht näher bestimmen; sie handle nur von Sex, der aber nicht stattfinde. Als ein „Film, der in keine Genreschublade passt“, wird ihm entweder jeglicher Realismus abgesprochen oder als „magisch“ bezeichnet. Er weist märchenhafte Elemente ebenso auf wie Slapstick.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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