Vatersland (2020)
Filmemacherin Marie findet im Familiennachlass eine Kiste mit Fotos und Filmaufnahmen. Die Entdeckung wird zum Ausgangspunkt einer Reise in die Geschichte ihrer Familie und die patriarchal geprägte deutsche Nachkriegszeit. Manchmal kämpferisch, manchmal mit Humor werden dabei zeitgeschichtliche und persönliche Traumata verarbeitet.
- Erscheinungsdatum
- 2020-10-03
- TMDB
- 5.3 / 10 (10)
- Laufzeit
- 1 Std. 58 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Petra Seeger
Besetzung
- Margarita Broich — Marie/Marianne
- Felizia Trube — Marie
- Momo Beier — Marie younger
- Stella Holzapfel — Marie Teen
- Bernhard Schütz — Vater
- Marie-Anne Fliegel — Nonna
- Matti Schmidt-Schaller — Wolfgang
- Eric Langner — Michael
- Christiane Blumhoff — Oma
- Josef Hofmann — Opa
- Marie Bretschneider — Hanne
- Daniela Reichert — Monika
Wissenswertes
Vatersland ist ein Filmdrama von Petra Seeger, das am 3. Oktober 2020 beim Film Festival Cologne seine Premiere feierte und am 10. März 2022 in die deutschen Kinos kam. Die Regisseurin verarbeitet in ihrem ersten Spielfilm die eigene Jugend in einer von Männern dominierten Nachkriegsgesellschaft.
Produktion
Regie führte Petra Seeger, die auch das Drehbuch schrieb. Vatersland ist eine Autobiografie Seegers, die von ihrer eigenen Jugend erzählt, jedoch nicht als „Petra“, sondern als „Marie“. Im Abspann des Films steht als Motto „Alles ist autobiografisch, selbst das Erfundene“ des französischen Schriftstellers Claude Simon.
Die Protagonistin Marie wird in den verschiedenen Altersstufen von insgesamt vier Darstellerinnen verkörpert, die in einer versöhnlichen Schlussszene zusammenfinden. Felizia Trube ist die kleine Marie, Momo Beier spielt sie als 10-Jährige bis zur Pubertät und Stella Holzapfel als Teenager; als 48-Jährige spielt sie Margarita Broich. Ihr Vater wird von Bernhard Schütz verkörpert.
Die Film- und Medienstiftung NRW förderte die Produktion des Films mit 700.000 Euro und den Verleih mit 20.000 Euro.
Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2018 statt. Im November 2018 wurden in Ahrweiler und dem dortigen Kloster Kalvarienberg zahlreiche Schulszenen gedreht, mit der Beteiligung von rund 60 Schülerinnen beider Schulen des Calvarienbergs. Als Kameramann fungierte Hajo Schomerus.
Der Film feierte am 3. Oktober 2020 beim Film Festival Cologne seine Premiere und kam am 10. März 2022, in der Woche des Weltfrauentags, in die deutschen Kinos.
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