Ewiger Wald (1936)

Intended as a cinematic proof for the shared destiny of the German woods and the German people beyond the vicissitudes of history, Ewiger Wald portrays a perfect symbiosis of an eternal forest and a likewise eternal people firmly rooted in it between Neolithic and National Socialist times.

Erscheinungsdatum
1936-06-16
TMDB
6.0 / 10 (7)
Laufzeit
1 Std. 15 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Hanns Springer, Rolf von Sonjevski-Jamrowski

Wissenswertes

Ewiger Wald ist ein dokumentarischer deutscher Propagandafilm aus dem Jahr 1936. Regie führten Hanns Springer und Rolf von Sonjevski-Jamrowski.

Produktion

Produziert wurde der Film von Albert Graf von Pestalozza, dessen Firma vor allem didaktische Filme für den Schulunterricht produzierte.

Rolf von Sonjevski-Jamrowsk war der Regisseur des Films Blut und Boden. Grundlagen zum Neuen Reich von 1933, hatte also bereits Erfahrung in nationalsozialistischer Filmpropaganda. Für Hanns Springer, der nur noch wenige Filme drehte, war es der Debütfilm.

Das Drehbuch schrieb der damalige Kulturfunktionär Carl Maria Holzapfel, der auch eine Einführung zu dem Film verfasst hat. Fachlich unterstützt wurde er von Arnfried Heyne, der den Film geschnitten hat und der später zum technischen Stab Leni Riefenstahls zählte.

Im Kamerateam war Sepp Allgeier, der auch für Leni Riefenstahl drehte und zu den damals bestrenommierten deutschen Kameraleuten zählte. Unterstützt wurde er von fünf weiteren Kameraleuten, darunter Werner Bohne, ebenfalls ein Mitarbeiter aus Riefenstahls Stab. Für Kameraveteran Guido Seeber, der als einziger Beteiligter bereits im 19. Jahrhundert für die Kinematografie gearbeitet hatte, war dies die letzte abendfüllende Kinoproduktion.

Die Bildkommentare und die der nationalsozialistischen Ideologie verpflichteten lyrischen Texte Holzapfels wurden von Günther Hadank, Heinz Herkommer, Paul Klinger, Lothar Körner und Kurt Wieschala gesprochen.

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