Hotel Lux

Hotel Lux (2011)

Er wollte nach Hollywood und kam nur bis Moskau.

Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Parodist Hans Zeisig muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel LUX. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen früheren Bühnenpartner Siggi Meyer und die niederländische Untergrundkämpferin Frida wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Erscheinungsdatum
2011-10-27
TMDB
5.9 / 10 (49)
Laufzeit
2 Std. 4 Min.
Genres
Komödie, Drama
Regie
Leander Haußmann

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Köln

Hotel Lux ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2011 von Leander Haußmann, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. In den Hauptrollen sind Michael Herbig, Jürgen Vogel und Thekla Reuten zu sehen. Der Filmtitel bezieht sich auf das gleichnamige Hotel in Moskau, in dem in den 1930er Jahren politische Emigranten einquartiert wurden.

Hintergrund

Der Film wird im Abspann Ezard Haußmann gewidmet, dem Vater von Regisseur Leander Haußmann. Ezard Haußmann starb während der Dreharbeiten.

Die Premiere war am 25. Oktober 2011 in der Lichtburg in Essen, Kinostart in Deutschland am 27. Oktober 2011. Bis Ende November 2011 erreichte Hotel Lux in Deutschland etwa 150.000 Kinobesucher. Der Film wurde am 29. Oktober 2011 in Rom auf dem Filmfestival Festival Internazionale del Film di Roma im Rahmen des Wettbewerbs aufgeführt. Der WDR sendete am 4.

Eine erste Idee hatte Helmut Dietl bereits Mitte der Neunziger. Um 2006 gab Produzent Günter Rohrbach ein Exposé für den Film in Auftrag, welches der hinzugekommene Regisseur Leander Haußmann ablehnte. Das von Haußmann selbst geschriebene Drehbuch lehnte der hinzugekommene Hauptdarsteller Michael Herbig vorerst ab, bis man sich schließlich auf ein Drehbuch einigen konnte.

Die Dreharbeiten begannen am 12. Oktober 2010 und endeten am 16. Dezember 2010. Gedreht wurde in Berlin und an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen.

Auf der Website des Films werden vier Personen genannt, die in der Zeit bekannt waren und als Inspiration für die fiktive Figur des Jan Hansen dienen könnten:

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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