Borga

Borga (2021)

Ein junger Mann möchte dem Elend der Slums von Accra, Ghana, entkommen und flüchtet nach Deutschland. Ein Einwanderer aus Ghana kämpft täglich mit dem Alltag hier in Deutschland. Er versucht die Sprachbarriere zu umgehen und endlich das Leben zu beginnen, von dem er so lange geträumt hat. Doch die Herausforderungen sind hart zu bewältigen.

Erscheinungsdatum
2021-10-28
TMDB
7.5 / 10 (12)
Laufzeit
1 Std. 39 Min.
Genres
Drama
Regie
York-Fabian Raabe

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 3 · Nominierungen: 0. Darunter: Max Ophüls Preis; Max Ophüls Preis: Preis der ökumenischen Jury; Max Ophüls Preis: Publikumspreis Spielfilm

Borga ist ein deutsch-ghanaischer Spielfilm von York-Fabian Raabe aus dem Jahr 2021. Das Drama stellt einen jungen Ghanaer in den Mittelpunkt, der nahe der Elektronikschrottverarbeitung in Agbogbloshie aufwächst und sich in Deutschland ein neues Leben in Wohlstand erhofft.

Entstehungsgeschichte

Borga (Arbeitstitel Eisen im Feuer) ist das Spielfilmdebüt von York-Fabian Raabe, für das er gemeinsam mit Toks Körner auch das Drehbuch verfasste. Der Titel setzt sich aus dem gleichnamigen ghanaischen Wort zusammen, das von dem deutschen Wort „Hamburg“ abgeleitet ist. „Borga“ bedeutet „der reiche Onkel aus dem Ausland“.

Die Idee zum Film kam Raabe bei den Dreharbeiten zu seinem ersten Kurzfilm Zwischen Himmel und Erde (2010). Dort traf er auf einen Darsteller von der Elfenbeinküste, dessen Vater kurz zuvor verstorben war. Raabe wollte ihm einen Flug in seine Heimat finanzieren, aber der Schauspieler lehnte ab. Da er in den Westen gegangen war, erwartete sein Umfeld zu Hause, dass er zu Wohlstand gekommen sein müsse und benötigte daher sehr viel mehr Geld.

Um Schauspiel und Authentizität in Borga zu erhöhen, drehte Raabe neben Deutsch und Englisch auch in ghanaischen Sprachen. Der in Deutschland aufgewachsene Hauptdarsteller Eugene Boateng sprach Twi. Der in Afrika sehr bekannte Schauspieler Adjetey Anang, der Boatengs Vater spielt, wechselte zwischendurch ins Ga.

Die Produktion wurde finanziell von HessenFilm und Medien und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg mit 350.000 Euro unterstützt. Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 6. November und 4. Dezember 2018 an Originalschauplätzen in Ghana (Accra und Aburi), Mannheim, Kassel (der Heimatstadt des Regisseurs), sowie in Berlin statt.

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