Die Weihnachtsgans Auguste

Die Weihnachtsgans Auguste (1988)

Der Opernsänger Ludwig Löwenhaupt möchte zu Weihnachten einen richtigen Festbraten haben, und kauft so vorab bereits eine Gans, die die Familie mästen soll. Was er aber nicht ahnt, ist, dass die Kinder, Elli, Gerda und Peterle das Tier, welches auf den Namen Gustje getauft wird, fortan lieb gewinnen und sie nicht mehr verspeisen wollen. Aus „fünf Kilo Fleisch“, die zunächst im Keller eingesperrt waren, wird nach der „Befreiung“ ein Haustier, das die Kinder mit ins Bett nehmen und mit ihm kommunizieren. Doch kurz vor Weihnachten will Vater Löwenhaupt sie dennoch schlachten. Doch da seine Familie protestiert, und sich sein Gewissen meldet, kann er die Gans doch nicht schlachten. So muss Gustje nur einige Feder lassen als Beweis dass sie gerupft wurde, und dem Opernsänger wird eine andere bereits zerlegte Gans untergeschoben.

Erscheinungsdatum
1988-12-24
TMDB
6.3 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 20 Min.
Genres
Komödie, Familie, Fantasy
Regie
Bodo Fürneisen

Besetzung

Wissenswertes

Die Weihnachtsgans Auguste ist ein für das Fernsehen der DDR produzierter Kinderfilm aus dem Jahr 1987/1988 und beruht auf der gleichnamigen Erzählung von 1946 des Schriftstellers Friedrich Wolf. Neben dieser Verfilmung wurde Die Weihnachtsgans Auguste auch als Hörspiel gebracht, mit Peterle und die Weihnachtsgans Auguste 1964 erstmals verfilmt, weiter als Fernsehspiel (1979), als Puppentrickfilm sowie als Theaterstück umgesetzt.

Hintergrund

Der Film wurde an über 35 Drehtagen gedreht und im DEFA-Studio Babelsberg hergestellt. In den Gesangsszenen wurde die Stimme des Opernsängers Ludwig Löwenhaupt von dem Tenor Klaus König gedoubelt.

Zahlreiche Außenszenen wurden in Dresden gedreht, u. a. in der Villa Maria im Stadtteil Oberloschwitz, am Waldschlösschen-Pavillon, in der Semperoper, im Hauptbahnhof, auf der Augustusbrücke und auf dem Striezelmarkt auf dem Altmarkt. Eine dort dargestellte Geisterbahn wurde im DEFA-Studio nachgebaut.

Einige Teile des Films wurden in Obercunnersdorf in der Oberlausitz und in Wehrsdorf gedreht.

Der Film wurde Heiligabend 1988 erstmals im Fernsehen der DDR ausgestrahlt.

Am 24. Dezember 2003 lief im MDR ein Special „Auguste“ – 15 Jahre nach dem Film, in dem gezeigt wurde, was aus der Gans – die eigentlich ein Ganter war, inzwischen 16 Jahre alt und sieben Kilogramm schwer – geworden war. Zuhause war er in dem Dorf Marzahne in Brandenburg, wo er 1987 geschlüpft war und mit Nasenbären, Zebras und vielen anderen zusammen beim Tiertrainer Michael Schweuneke lebte. Die Gans wurde im Film nicht wirklich gerupft.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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