Winterschläfer

Winterschläfer (1997)

Es ist Winter. Eine verschneite Kleinstadt in den Bergen. Zwei Paare zwischen Erschöpfung und Aufbruch in einer kleinen Villa, deren Schicksal sich durch einen mysteriösen Unfall mit dem eines Bergbauern kreuzt. Alles kann passieren in diesem winterlichen Schwebezustand: Liebe, Sex, Tod. Am Ende wird nichts mehr so sein, wie es einmal war...

Erscheinungsdatum
1997-10-30
TMDB
6.9 / 10 (61)
Laufzeit
2 Std. 4 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Tom Tykwer

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Köln

Winterschläfer ist ein deutsches Filmdrama von Tom Tykwer aus dem Jahr 1997.

Hintergrund

Winterschläfer ist nach Die tödliche Maria der zweite lange Spielfilm von Tom Tykwer. Die Kameraarbeit von Frank Griebe, dem Stamm-Kameramann Tykwers, ist optisch anspruchsvoll, der Schnitt von Katja Dringenberg arbeitet mit vielen Überblendungen und ist relativ rasch für diesen bildlich eher ruhigen Film. Die Farbwahl, auch in den Requisiten des Films, ist ausgearbeitet und auf die Figuren abgestimmt. Der Film enthält zwei filmische Zitate.

Entstanden ist er nach dem Roman Expense of Spirit von Anne-Françoise Pyszora. Die Originalgeschichte spielt allerdings im Sommer am Meer, und die Figur des Theo gab es dort nicht. Die zentrale Ausgangsposition mit zwei Paaren, die unterschiedlich miteinander umgehen und kommunizieren, deren Grundlage als Paar jeweils verschieden ist, stammt aber aus dem Buch.

Der Film verweigert sich einfachen Gut-Böse-Zuweisungen. Der Mann, der aus Sicht des Bauern die Schuld am Unfall trägt, weiß nichts von seiner Schuld und kann sie daher auch nicht tragen. Derjenige, der am Ende tragisch zu Tode kommt, hat zwar Schuld auf sich geladen, aber nicht so eine schwere, dass sie sein Leben fordern muss.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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