Wer wir waren (2021)
Ein Blick auf den gegenwärtigen Zustand der Welt, aus der Sicht von sechs Intellektuellen und Wissenschaftlern, die über die Gegenwart nachdenken und über die Zukunft postulieren.
- Erscheinungsdatum
- 2021-07-08
- TMDB
- 6.6 / 10 (8)
- Laufzeit
- 1 Std. 55 Min.
- Genres
- Dokumentarfilm
- Regie
- Marc Bauder
Besetzung
- Manfred Zapatka — Self - Narrator (voice)
- Alexander Gerst — Self - Astronaut
- Sylvia Earle — Self - Oceanographer
- Dennis J. Snower — Self - Economist
- Felwine Sarr — Self - Philosopher
- Janina Loh — Self - Philosopher
- Matthieu Ricard — Self - Buddhist Monk
Wissenswertes
Wer wir waren ist ein Dokumentarfilm von Marc Bauder. Darin äußern sich sechs Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen zum Fortbestand der Menschheit und des Planeten Erde und unserer Gesellschaft in der Zukunft. Der Film kam am 8. Juli 2021 in die deutschen Kinos.
Produktion
Regie führte Marc Bauder, der auch das Drehbuch schrieb. Die Filmmusik komponierten Thomas Kürstner und Sebastian Vogel. Bauder wollte für seinen Film verschiedene Perspektiven unterschiedlichster Wissenschaftler zusammengetragen, die sich bereits seit Langem mit der Gegenwart und Zukunft der Welt auseinandersetzen. So könne gezeigt werden, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, an verschiedenen Punkten anzudocken und sich einzubringen.
Ein von Willemsen begonnenes Buch, das Bauder inspirierte und ebenfalls den Titel Wer wir waren tragen sollte, wurde allerdings nicht fertiggestellt. Als Willemsen von einer lebensbedrohlichen Erkrankung erfuhr, stellte er die Arbeit an dem geplanten Werk ein.
Die US-amerikanische Ozeanologin Sylvia Earle setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Meere ein. Sie wurde 1998 im Time Magazin als erste „Heldin des Planeten“ bezeichnet und wirkte bereits an einer Reihe von Dokumentarfilmen mit. Sie wird von ihren Kolleginnen und Kollegen oft „Her Deepness“ genannt.
Der deutsche Geophysiker, Vulkanologe und Astronaut Alexander Gerst ist seit 2009 Mitglied des ESA-Astronautenkorps. Am 28. Mai 2014 flog er an Bord einer russischen Sojus-Rakete zum ersten Mal zur Internationalen Raumstation ISS.
Der buddhistische Mönch Matthieu Ricard ist studierter Molekularbiologe mit Abschluss in Zellulargenetik und Promotion bei dem Nobelpreisträger Francois Jacob am Institut Pasteur.
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