أميرة

أميرة (2021)

Amira, eine 17-jährige Palästinenserin, wurde mit dem geschmuggelten Sperma ihres inhaftierten Vaters Nawar gezeugt. Obwohl sich ihre Beziehung seit ihrer Geburt auf Gefängnisbesuche beschränkt, bleibt er ihr Held. Seine Abwesenheit in ihrem Leben wird durch die Liebe und Zuneigung ihrer Umgebung überkompensiert. Doch als ein gescheiterter Versuch, ein weiteres Kind zu zeugen, Nawars Unfruchtbarkeit offenbart, stellt sich Amiras Welt auf den Kopf.

Erscheinungsdatum
2021-10-19
TMDB
6.4 / 10 (18)
Laufzeit
1 Std. 38 Min.
Genres
Drama
Regie
محمد دياب

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Amira ist ein jordanischer Gefängnisfilm des ägyptischen Regisseurs Mohamed Diab aus dem Jahr 2021. Der Film wurde von der jordanischen Royal Film Commission (RFC) zur Nominierung als bester internationaler Film für die Oscarverleihung 2022 eingereicht. Aufgrund massiver Proteste, unter anderem des palästinensischen Kulturministers, der Hamas und palästinensischer politischer Aktivisten zog die RFC den Film im Dezember 2021 aus dem Wettbewerb zurück.

Hintergrund

Vielen der wegen Terrorismusdelikten inhaftierten palästinensischen Häftlingen ist in den israelischen Gefängnissen jeder unmittelbare Kontakt mit Besuchern untersagt. Auch Ehefrauen und Kinder sind bei ihren Besuchen von den Gefangenen durch Glasscheiben getrennt.

Die Zeugung von Kindern mit dem aus israelischen Gefängnissen herausgeschmuggeltem Sperma palästinensischer Gefangener ist als Element der Heldenverehrung ein fester Bestandteil der palästinensischen Propaganda. Es wird behauptet, dass zwischen 2011 und 2021 mehr als hundert Babys im Westjordanland und dem Gazastreifen nach In-vitro-Fertilisationen mit geschmuggeltem Sperma zur Welt gekommen sind.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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