Rubbeldiekatz

Rubbeldiekatz (2011)

Ein Job ist ein Job …

Der Schauspieler Alexander Honk wird nicht gerade mit Rollenangeboten überschüttet und sein Agent und Bruder Jürgen ist ihm auch keine Hilfe. Weil Geld aber nicht auf Bäumen wächst, muss dringend Arbeit her. Da kommt Alexander das Motto „Selbst ist die Frau“ in den Sinn und er legt sich ein zweites Ich zu – die hübsche Blondine Alexandra. Der Plan geht besser auf als gedacht. Sein perfekt gestyltes Alter Ego wird nicht nur prompt als deutsches Mädel für einen Hollywood-Nazifilm engagiert, „Alexandra“ ist auch noch hartnäckigen Flirtattacken seitens ihrer männlichen Schauspielkollegen ausgesetzt. Die ganze Sache wird immer komplizierter als sich zwischen Alexandra und Sarah Voss, Kollegin und Star der Produktion, eine Mädchenfreundschaft entwickelt.

Erscheinungsdatum
2011-12-15
TMDB
5.9 / 10 (113)
Laufzeit
1 Std. 53 Min.
Genres
Komödie
Regie
Detlev Buck

Besetzung

Wissenswertes

Rubbeldiekatz ist eine deutsche Travestiekomödie von Detlev Buck aus dem Jahr 2011. Die Produktion entstand nach einem Drehbuch Bucks und der Autorin Anika Decker und handelt von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Alexander Honk, gespielt von Matthias Schweighöfer, der sich auf der Suche nach dem großen Durchbruch als Frau verkleidet, um in einem Film mitwirken zu können. Dabei verliebt er sich ausgerechnet in seine Kollegin, die erfolgreiche Schauspielerin Sarah Voss, verkörpert von Alexandra Maria Lara, die von seiner Maskerade zunächst nichts bemerkt.

Produktion

Autorin Anika Decker schrieb das Drehbuch zu Rubbeldiekatz eigens als Vehikel für Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer, den sie im Vorfeld während der Dreharbeiten für die von ihr geschriebenen Til-Schweiger-Filme Keinohrhasen (2007) und Zweiohrküken (2009) kennengelernt hatte.

Nachdem Schweighöfer sein Interesse an dem Projekt bekundet hatte, begann die Autorin gemeinsam mit der Film1 Filmproduktion anschließend die Arbeiten an dem Drehbuch, welches sie in Unterstützung des Produzenten Marcus Welke kontinuierlich überarbeitete. Die erste Fassung, die parallel zu Zweiohrküken und einem weiteren Projekt Deckers entstand, war nach eineinhalb Jahren fertiggestellt.

Der Regisseur Detlev Buck, der auf Grund weiterer Termine zunächst nicht zur Verfügung gestanden hatte, stieg nach Deckers Aussagen erst „eine ganze Ecke später“ in das Projekt ein. Gemeinsam mit ihm entstanden zusätzliche Ansätze, die auf die spätere Drehfassung des Skripts maßgeblich Einfluss nahmen. Insgesamt fertigte Decker acht Fassungen vor Drehbeginn.

Die Dreharbeiten zu Rubbeldiekatz fanden vom 3. Januar bis 28. Februar 2011 in Berlin und Babelsberg sowie Hamburg und Sankt Peter-Ording statt. Drehorte waren mitunter der Große Tiergarten in Berlin, die O2 World Berlin, der RAW-Tempel in der Revaler Straße, das Hotel Adlon sowie die Berliner Straße, eine dauerhaft errichtete Freiluftkulisse auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg.

Außerhalb der Hauptstadt wurde primär im Hamburger Jenisch-Haus, dessen umliegenden Parkgelände und auf der Reeperbahn in St. Pauli gefilmt, die für die Filmaufnahmen eigens partiell gesperrt wurde. Am Flughafen Hamburg diente auf der Landebahn des Geschäftsfliegerzentrums eine Cessna Citation XLS als Kulisse. In Sankt Peter-Ording unterstützen rund 200 Komparsen die Dreharbeiten an der Seebrücke des Strandes im Ortsteil Bad.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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