Reality XL

Reality XL (2012)

Am 13. Januar 2011 betreten 24 Wissenschaftler den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers LHC am Kernforschungsinstitut CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar 2011 um 6.00 Uhr früh endet, kommt jedoch nur ein Wissenschaftler wieder aus dem Kontrollraum heraus. Die anderen 23 sind spurlos verschwunden. Der Wissenschaftler wird von zwei Beamten der ermittelnden Kriminaldienststellen befragt. Eine unglaubliche Geschichte nimmt ihren Anfang.

Erscheinungsdatum
2012-01-12
TMDB
6.8 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 21 Min.
Genres
Mystery, Science Fiction
Regie
Thomas Bohn

Besetzung

Wissenswertes

Reality XL ist ein deutscher Spielfilm von Regisseur und Autor Tom Bohn aus dem Jahr 2012. Der Mystery-Thriller um verschwundene Wissenschaftler im Teilchenbeschleuniger LHC ist als Kammerspiel inszeniert. Die gesamte Handlung findet in drei Räumen und einem Innenhof statt.

Hintergrund

Für die Produktion von Reality XL löste Regisseur und Produzent Thomas Bohn zwei Lebensversicherungen auf. Sein Ziel war, einen Independentfilm auf professionellem Niveau zu drehen. Es gelang ihm, mit seinem Drehbuch den bekannten Schauspieler Max Tidof zu überzeugen; mit Heiner Lauterbach und Annika Blendl sagten weitere bekannte Schauspieler ihre Unterstützung zu.

Gedreht wurde der Film in der Erdfunkstelle Raisting.

Parallel zur Produktion des Films dokumentierte Bohn das Projekt in einem Blog. Dort ermöglichte er Einblicke in das Filmhandwerk, die sonst nur Wenigen vorbehalten sind. Er stellte den Prozess des Drehbuchschreibens vor, der Besetzung, der Drehortsuche, der Absprachen mit der Feuerwehr, der Drehvorbereitungen, des Drehs, der Postproduction und vieles weitere.

Der Film kam ohne Verleih ins Kino. Bohn konnte neben einigen Programmkinos auch die Cinestar-Kette gewinnen, die Reality XL in einigen ihrer größten Häusern zeigte. Insgesamt startete der Film in 21 Kinos deutschlandweit, darunter auch einigen Cinemaxx- und UCI-Kinos.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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