La chimera

La chimera (2023)

Gerade aus dem Gefängnis entlassen und immer noch auf der Suche nach seiner verstorbenen Geliebten Beniamina, trifft der zerknitterte englische Archäologe Arthur wieder auf seine unberechenbare Bande von Tombaroli-Komplizen - ein fröhliches Kollektiv von umherziehenden Grabräubern, die damit überleben, etruskische Gräber zu plündern und die ausgegrabenen antiken Schätze einzuzäunen. Arthur ist jedoch nicht an den Artefakten interessiert; er sucht nach einem legendären Tor zur Unterwelt und zu Beniamina.

Erscheinungsdatum
2023-10-12
TMDB
7.3 / 10 (645)
Laufzeit
2 Std. 10 Min.
Genres
Drama, Fantasy, Komödie
Regie
Alice Rohrwacher

Besetzung

Wissenswertes

  • Budget: 9,6 Mio. €

La chimera ist ein Spielfilm von Alice Rohrwacher. Das Drama spielt in den 1980er-Jahren und thematisiert einen Kunstraub in Italien. Die Hauptrolle übernahm Josh O’Connor. Es handelt sich um den letzten Teil einer Filmtrilogie über die Situation auf dem Land, die die Regisseurin mit Land der Wunder (2014) und Glücklich wie Lazzaro (2018) begonnen hatte.

Entstehungsgeschichte

La chimera ist der vierte Spielfilm der preisgekrönten italienischen Regisseurin Alice Rohrwacher, für den sie auch das Drehbuch verfasste. Es handelt sich um den letzten Teil einer unbetitelten Filmtrilogie über die Situation auf dem Land, die sie mit Land der Wunder (2014) und Glücklich wie Lazzaro (2018) begonnen hatte. Alle drei Filme vereine die Frage „Was tun mit der Vergangenheit?“, so Rohrwacher.

Erstmals in ihrer Karriere bestand Rohrwacher auf einer internationalen Besetzung. Sie verpflichtete für die Hauptrolle den britischen Schauspieler Josh O’Connor als jungen Archäologen Arthur. Ebenfalls zum Schauspielensemble gehörten Isabella Rossellini als frühere Opernsängerin und die Brasilianerin Carol Duarte. Vincenzo Nemolato übernahm den Part eines Grabräubers (italienisch tombaroli).

Die Dreharbeiten waren ursprünglich für den Winter 2021/22 geplant, tatsächlich fanden sie ab Februar 2022 in der italienischen Region Latium (Tarquinia und Blera) sowie in der südlichen Toskana statt. Dabei vertraute Rohrwacher auf langjährige Weggefährten wie Hélène Louvart (Kamera), Nelly Quettier (Schnitt), Emita Frigato (Szenenbild), Loredana Buscemi (Kostüme), Giorgio Gasparini (Organisation) und Carlo Cresto-Dina (Filmproduktion).

Die internationalen Verwertungsrechte für La chimera wurden im Mai 2022 beim Filmfestival von Cannes angeboten. Die Gesellschaft Neon sicherte sich die Rechte für den Vertrieb in Nordamerika.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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