Final Cut of the Dead (2022)
Coupez !
Mit diesem aberwitzigen Horrorspaß lieferte der Oscar®-prämierte THE ARTIST-Regisseur Michel Hazanavicius den perfekten Eröffnungsfilm für die diesjährigen Filmfestspiele von Cannes.
Regisseur Rémi steht kurz vorm Nervenzusammenbruch. Am Set seines Low-Budget-Zombiefilms folgt eine Katastrophe der nächsten: Der männliche Hauptdarsteller ist eine Diva, die Nebendarstellerin besitzt die emotionale Reichweite und das Talent von Toastbrot, der Kameramann hat Rücken und beim Tontechniker machen sich fiese Darmaktivitäten bemerkbar. Kann Rémi die Dreharbeiten noch retten? Die turbulente Komödie mit Romain Duris und Bérénice Bejo in den Hauptrollen ist nicht nur ein Feuerwerk origineller Ideen, sondern zugleich eine warmherzige Liebeserklärung an die Kunst des Filmemachens. Zugegeben, den irren Einstieg muss man erst einmal verdauen, wird dann jedoch mit einem außergewöhnlichen, ständig an Fahrt aufnehmenden Kinoerlebnis voller raffinierter Twists belohnt, das die Lachmuskeln bis zur äußersten Belastungsgrenze strapaziert. Film ab!
- Erscheinungsdatum
- 2022-05-18
- TMDB
- 6.7 / 10 (494)
- Laufzeit
- 1 Std. 50 Min.
- Genres
- Horror, Komödie
- Regie
- Michel Hazanavicius
Besetzung
- Romain Duris — Rémi / Higurashi
- Bérénice Bejo — Nadia / Natsumi
- Grégory Gadebois — Philippe / Hosoda
- Finnegan Oldfield — Raphaël / Ken
- Matilda Lutz — Ava / Chinatsu
- Raphaël Quenard — Jonathan / Akira
- Luàna Bajrami — Johanna
- Sébastien Chassagne — Armel / Yamakoshi
- Lyes Salem — Mounir
- Simone Hazanavicius — Romy
- Agnès Hurstel — Laura
- Charlie Dupont — Fredo
Wissenswertes
- Einspielergebnis: 2,1 Mio. $
- Budget: 4 Mio. €
- Basiert auf: One Cut of the Dead
Final Cut of the Dead ist ein französischer Spielfilm von Michel Hazanavicius aus dem Jahr 2022. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des japanischen Films One Cut of the Dead (2017) von Shin'ichirô Ueda. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Filmteam, das einen Low-Budget-Horrorfilm dreht und dabei von echten Untoten überfallen wird.
Entstehungsgeschichte
Final Cut of the Dead ist der achte Kinospielfilm von Michel Hazanavicius, für das er auch das Drehbuch verfasste. Es handelt sich um ein Remake des japanischen Films One Cut of the Dead (2017) von Shin'ichirô Ueda, der wiederum auf dem Theaterstück Ghost in the Box von Ryoichi Wada basiert.
Vor den Dreharbeiten, die ab 19. April 2021 in der Umgebung von Paris beginnen sollten, ließ Hazanavicius fünfwöchige Proben mit den Schauspielern und Kameramann Jonathan Ricquebourg anordnen, um sich auf die wichtige Plansequenz vorzubereiten. Der Regisseur empfand die Kamera als wesentlichen Bestandteil der Choreografie.
Bei der Kameraarbeit legte Hazanavicius Wert auf eine „ziemlich satte Textur“ und auf „sexy Elemente“. Damit wollte er zeigen, dass die Figur des Rémi durchaus Erfolg mit ihrem Film hätte haben können. Auch sollte sich der Rhythmus im Verlauf des Films beschleunigen, während sich dabei drei Typen der Komödie vermischen sollten – vom Pastiche bis zur Situationskomödie.
Produziert wurde Final Cut of the Dead von Hazanavicius’ eigenem Unternehmen La Classe Américaine in Zusammenarbeit mit Brahim Chioua und Vincent Maraval für Getaway Films. Ebenfalls an der Produktion beteiligt war die US-amerikanische SK Global Entertainment und BlueLight. Als Koproduzent trat France 2 Cinéma in Erscheinung. Die Produktionskosten betrugen vier Mio. Euro. Im Voraus sicherten sich Canal+ und Ciné+ die Ausstrahlungsrechte.
Ursprünglich sollte der Film unter dem französischen Originaltitel Z (comme Z), dt.: „Z (wie Z)“, in die Kinos kommen. Vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine bzw. auf Bitten ukrainischer Filmemacher änderte Regisseur Hazanavicius den Titel knapp drei Wochen vor der geplanten Uraufführung in Coupez! Der Buchstabe Z war als Propagandazeichen auf Militärfahrzeugen der Streitkräfte Russlands beim Überfall auf die Ukraine verwend…
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