Eine Armee Gretchen (1973)
Blutjung wurden Sie zum Kriegsdienst gepresst. Als Krankenschwestern oder Nachrichten Helferinnen - als sogenannte "Blitzmädchen". Viele melden sich für den Dienst im Ausland, wo sie noch echte Männer antreffen - Helden in Uniform. Und diese Uniformen über einen so starken erotischen Reiz auf die Mädchen aus, dass sie mit den Trägern hemmungslos ins Bett gehen, nach dem Motto - Morgen könnte es zu spät sein.
- Erscheinungsdatum
- 1973-08-23
- TMDB
- 5.0 / 10 (99)
- Laufzeit
- 1 Std. 36 Min.
- Genres
- Drama, Kriegsfilm
- Regie
- Erwin C. Dietrich
Besetzung
- Elisabeth Felchner — Marga Kuhn
- Karin Heske — Eva Kuhn
- Renate Kasché — Ulrike von Menzinger
- Carl Möhner — Felix Kuhn
- Helmut Förnbacher — Captain Mannteufel
- Alexander Allerson — Colonel Stett
- Hasso Preiß — Major
- Birgit Bergen — Supplies Officer
- Milan Beli — Aljoscha
- Anne Graf — Intelligence Chief Stein
- Klaus Knuth — Gestapo Officer
- Elke Boltenhagen — Claudia
Wissenswertes
Eine Armee Gretchen ist ein 1972 in Jugoslawien gedrehter, schweizerischer Kriegs- und Sexploitationfilm von Erwin C. Dietrich mit Carl Möhner in der Hauptrolle. Der Geschichte liegt ein gleichnamiger, 1947 veröffentlichter Roman von Karl-Heinz Helms-Liesenhoff zugrunde.
Produktionsnotizen
Erwin C. Dietrich hatte bereits mehrere Kriegsfilme erfolgreich verliehen und plante nun eine eigene Kriegsfilm-Produktion, ohne sich vom Sexploitation-Genre verabschieden zu müssen. Als Vorlage bot sich der Roman des in der Schweiz lebenden Autors Karl-Heinz Helms-Liesenhoff an. Bei einem Budget von weniger als einer Million Schweizer Franken kam als Drehort 1973 nur Jugoslawien in Frage.
Die Mehrzahl der Innen- und Außenaufnahmen wurden zunächst in Zürich und im Neeracher Ried gedreht. Dann ging es nach Jugoslawien, um auch einige spektakuläre Außenaufnahmen zu realisieren. Bereits nach neun Tagen hatte Dietrich für nur 200'000 Franken alle Dreharbeiten im Kasten, wobei die Volksarmee sogar gegen einen bescheidenen Aufpreis reguläre Truppenteile mit Nazi-Uniformen in den Krieg ziehen ließ.
Der Film wurde am 1. Januar 1973 in der Schweiz uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung fand am 23. August 1973 statt. Ungeachtet aller Verrisse lief er immerhin gut genug, um einen moderaten Gewinn einzuspielen. Die eigentlichen Naziploitation-Filme existierten zu dieser Zeit noch nicht, Eine Armee Gretchen kann aber als ihr Vorläufer angesehen werden. In der Video-Ära wurde der Film dann zum Kult-Klassiker mit weltweiten Editionen.
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