Unschuld und Verlangen

Unschuld und Verlangen (2021)

Clèves

Die 15-jährige Solange lebt in Clèves, einem kleinen Dorf in den französischen Alpen, direkt an den Grenzen zur Schweiz und zu Italien. Da sich ihre Eltern mitten in einer feindseligen Scheidung befinden, fällt der Familienurlaub in diesem Sommer aus. Dann erfährt das Mädchen auch noch, dass der Theater-Workshop, auf den sie sich so gefreut hatte, ebenfalls nicht stattfindet. Was also tun in dem gottverlassenen Kaff? Da entdeckt Solange ihren Körper und die neue Macht, die sie mit ihm über die Männer in der Gegend ausübt. Auch sie selbst hat plötzlich ganz neue Begierden. Und an Bewerbern, diese zu erfüllen, fehlt es wahrlich nicht.

Erscheinungsdatum
2021-09-17
TMDB
6.2 / 10 (43)
Laufzeit
1 Std. 50 Min.
Genres
TV-Film, Drama
Regie
Rodolphe Tissot

Besetzung

Wissenswertes

Unschuld und Verlangen ist ein Film von Rodolphe Tissot aus dem Jahr 2021. Vorlage war der Roman von Marie Darrieussecq Clèves. Es geht um das Erwachen und Entdecken der Sexualität einer 15-Jährigen, die damit allein gelassen ist. Dabei benennt der Originaltitel Clèves nicht nur den fiktiven Heimatort des Mädchen in den französischen Alpen, sondern spielt auf die Prinzessin von Clèves oder aber auf Anna von Kleve an, alles Frauen, die ihre Sexualität beherrschen konnten, ganz im Gegensatz zur Hauptperson von Film und Roman.

Hintergrund

Der Film wurde im Auftrag von ARTE France von Caroline Bonmarchand produziert. Die Dreharbeiten fanden vom 31. August bis zum 25. September 2020 statt. Gedreht wurde im Département Haute-Savoie, in den Gemeinden Alby-sur-Chéran, Amancy, Nâves-Parmelan sowie in der Großstadt Annecy und in Grenoble im Département Isère. Hauptdarstellerin Louisiane Gouverneur war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht mehr 15, sondern schon 19 Jahre alt.

Der Film feierte am 17. September 2021 beim Festival de la Fiction in La Rochelle seine Premiere. Der Deutschlandstart war am 3. Juni 2022 in der Arte-Mediathek sowie sieben Tage später im linearen Fernsehen des deutsch-französischen Senders ARTE. In Frankreich verbuchte der Film 1,9 Millionen Abrufe in der Arte-Mediathek sowie 900.000 Zuschauer im linearen Fernsehen.

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