Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung

Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung (1940)

Dr. Ehrlich's Magic Bullet

Der deutsche Arzt Paul Ehrlich arbeitet an der Charité in Berlin. An manchen Tagen ist er mit seiner Arbeit jedoch unzufrieden, denn vielen Patienten kann er nicht helfen. Im Kampf gegen die Syphilis setzt er sich schließlich über gesellschaftliche Tabus hinweg und begibt sich auf die Suche nach einem Heilmittel. Tatsächlich hat er Erfolg und geht damit in die Annalen der Medizingeschichte ein.

Erscheinungsdatum
1940-02-23
TMDB
6.6 / 10 (34)
Laufzeit
1 Std. 43 Min.
Genres
Drama
Regie
William Dieterle

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Paul Ehrlich – Ein Leben für die Forschung ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1940. Der Film von William Dieterle mit Edward G. Robinson in der Titelrolle beleuchtet die Lebensgeschichte des deutschen Arztes und Chemikers Paul Ehrlich, der für die Begründung der Immunologie im Jahre 1908 den Nobelpreis erhielt. Alternativtitel ist Die Lebensgeschichte Paul Ehrlichs.

Hintergrund

Der Film wurde vom 23. Oktober bis zum 9. Dezember 1939 in den Warner Bros. Studios Burbank gedreht. Die Uraufführung erfolgte am 23. Februar 1940 im Strand Theatre, New York, der allgemeine Kinostart am 2. März 1940.

Der Film löste zum Zeitpunkt seiner Entstehung eine Kontroverse aus, da einige Menschen der Meinung waren, das Thema der Syphilis sei zu heikel, um in einem Kinofilm verarbeitet zu werden. Die Familie von Paul Ehrlich war jedoch so begeistert von der Darstellung Robinsons, dass sie ihm einen originalen Brief von Ehrlich schenkten.

Im Gegensatz zum Film war Friedrich Althoff in der Realität nie Minister, jedoch als Ministerialdirektor ein einflussreicher Kulturpolitiker in Preußen, der zahlreiche Wissenschaftler wie Robert Koch, Paul Ehrlich oder Emil von Behring förderte und sie bei Institutsgründungen unterstützte.

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