Maniac Driver

Maniac Driver (2021)

マニアック・ドライバー

Nachdem ein Taxifahrer hilflos mitansehen muss, wie seine Ehefrau ermordet wird, geht er im Oberstübchen einiger Murmeln verlustig: Um sich an der Gesellschaft zu rächen (?) stellt er von einem Todeswunsch getrieben seinen weiblichen Fahrgästen nach, um zuerst die passende Frau und anschließend sich selbst zu töten. In der Doppelgängerin seiner Ehefrau scheint er das perfekte Opfer gefunden zu haben... oder spinnt er sich etwa vor lauter Beknacktheit einfach nur irgendwas zusammen...?

Erscheinungsdatum
2021-09-16
TMDB
4.5 / 10 (11)
Laufzeit
1 Std. 16 Min.
Genres
Horror, Thriller, Krimi
Regie
光武蔵人

Besetzung

Wissenswertes

Maniac Driver ist ein japanischer Horrorfilm von Kurando Mitsutake aus dem Jahr 2020. Der Film ist als Neo-Giallo angelegt.

Hintergrund

Maniac Driver wurde im September 2019 in Japan gedreht. Den Filmschnitt übernahm Regisseur Kurando Mitsuhake mit John Migdal in Los Angeles. Die Post-Produktion wurde durch die COVID-19-Pandemie erschwert, da Mitsuhake in Los Angeles fest saß, während sein Team in Tokio an der Nachsynchronisation und der Farbbearbeitung sowie den Effekten arbeitete.

Die Handlung des Films speist sich aus zwei Hauptelementen: den Monologen der Hauptperson, der seine Sicht auf die Welt und die Frauen wiedergibt und die Fantasieszenen, bei denen er mit Frauen sowohl Fetisch-Sex hat als auch sie auf die ein oder andere Art umbringt. In den Sexszenen werden Elemente des BDSM gezeigt.

Der Film hat deutliche Stilelemente des Giallo. So ist er in den Fantasieszenen sehr farbenfroh und wird mit ungewöhnlichen Kameraperspektiven umgesetzt. Auch die Maskierung des Täters und die häufige Einnahme von dessen Perspektive sind typische Elemente des Giallos. Auch übernahm er die oftmals frauenfeindliche Perspektive. Frauen werden im Film als leicht verfügbares Lustobjekt dargestellt.

Vorbilder für den Film waren neben dem offensichtlichen Taxi Driver (1976), von dem einige Dialogzeilen übernommen wurden, und Blue Velvet (sowohl Travis Bickle als auch Frank Booth werden im Abspann unter Dank erwähnt) auch Lucio Fulcis Der New York Ripper (1982) und William Lustigs Maniac (1980).

Yasuhiro Kawaguchi zeichnete für den Soundtrack verantwortlich, der im Stile von Dario-Argento-Filmen auf Heavy Metal setzt. Hier kommt vor allem die Power-Metal-Band Aiming High zum Einsatz. Der Score selbst ist an Claudio Simonetti angelehnt.

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