Decoder

Decoder (1984)

muzak is more than music

Mit seinem Kassettenrecorder bewaffnet, ist der „Decoder“ in den verödeten Stadtgebieten der Jetztzeit unterwegs und sammelt Töne und Geräusche, die er in seinem Heimstudio zerhackt und neu zusammensetzt. Er glaubt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den ausdruckslos-zufriedenen Gesichtern der Leute, die in Fastfood-Läden Hamburger in sich hineinstopfen und der „Muzak“, mit der sie dabei berieselt werden. Ist er einer allgemeinen Verseuchung der Stadt mit Junk und Plastikmusik auf der Spur? Seine Freundin Christiana kann darüber nur lachen. Der Decoder gerät in eine kultische Piraten-Messe, lernt ihren Hohepriester kennen und nimmt die Geräusche einer Traummaschine auf, mit denen er ein „Anti-Tape“ produziert. Das Chaos bricht in der Stadt aus. Das Sicherheitsministerium setzt einen Agenten auf den Unruhestifter an, dessen Laseraugen schon vorher Christiana bei ihren Peepshow-Auftritten verfolgt haben …

Erscheinungsdatum
1984-02-19
TMDB
6.2 / 10 (42)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Horror, Mystery, Science Fiction
Regie
Muscha

Besetzung

Wissenswertes

Decoder ist ein Film über Cyberpunk und Gegenkultur aus dem Jahr 1984. Die Dreharbeiten fanden im Dezember 1982 in Hamburg statt. Regie führte Muscha, der auch das Drehbuch zusammen mit Klaus Maeck, Volker Schäfer und Trini Trimpop schrieb. Der Film basiert grob auf dem Buch The Job, geschrieben von William S. Burroughs, der ebenfalls im Film auftritt.

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