Heimweh - Kindheit zwischen den Fronten (2023)
Будинок зі скалок
Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen 2014 zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Truppen in der Ostukraine befindet sich das Kinderheim Priyut in der Region Luhansk in einer gefährlichen Lage unweit der Frontlinie. Ein Dokumentarfilm verfolgt zwei Jahre lang, wie Kindern aus zerrütteten und kriegsversehrten Familien dank der bewundernswerten Arbeit der Betreuerinnen dort Fürsorge und Geborgenheit erfahren.
- Erscheinungsdatum
- 2023-03-09
- TMDB
- 6.9 / 10 (31)
- Laufzeit
- 1 Std. 27 Min.
- Genres
- Dokumentarfilm
- Regie
- Simon Lereng Wilmont
Wissenswertes
- Auszeichnungen: 5 · Nominierungen: 2. Darunter: Sundance Film Festival/Großer Preis der Jury – Bester Dokumentarfilm; Bodil Award for Best Documentary; Robert Award for Best Documentary Feature; Sundance Film Festival/Beste Regie – Ausländischer Dokumentarfilm
Heimweh – Kindheit zwischen den Fronten ist ein Dokumentarfilm von Simon Lereng Wilmont, der Ende Januar 2022 beim Sundance Film Festival seine Premiere feierte. Im Rahmen der Oscarverleihung 2023 wurde Heimweh – Kindheit zwischen den Fronten als bester Dokumentarfilm nominiert.
Produktion
Regie führte Simon Lereng Wilmont. In seinem zweiten Langfilm Oleg, eine Kindheit im Krieg erzählte der dänische Dokumentarfilmer aus der Perspektive eines ukrainischen Waisenjungen, der nahe der Front im Donbass lebt, wie dieser durch den Krieg seiner jugendlichen Naivität beraubt wurde. Mit Heimweh – Kindheit zwischen den Fronten beschäftigt sich Wilmont ein zweites Mal mit jungen Menschen in diesem Kriegsgebiet.
Der Film erhielt neben Förderungen vom Danish Film Institute, vom Swedish Film Institute und vom Finnish Film Institute auch finanzielle Unterstützung von Arte und dem MDR.
Die Premiere des Films erfolgte im Januar 2022 beim Sundance Film Festival. Ende Januar, Anfang Februar 2022 wurde er beim Göteborg International Film Festival vorgestellt, Ende März, Anfang April 2022 bei CPH:DOX, dem International Documentary Film Festival Copenhagen. Im April 2022 wurde er beim Schweizer Dokumentarfilmfestival Visions du Réel gezeigt und hiernach beim kanadischen Dokumentarfilmfestival Hot Docs.
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