Sonne

Sonne (2022)

Eines Nachmittags unter besten Freundinnen: Yesmin, Nati und Bella legen „Losing My Religion“ von REM auf und schmeißen sich in eine sexy Tik-Tok-Pose – gehüllt in die Hijabs von Yesmins strenggläubiger Mutter. Das Video davon geht viral und wird zum Hit. Im Social-Media-Meinungsuniversum bricht die Hölle los. Gezielt-geglückte Provokation oder religiöser Affront? Jeder muss seinen Senf dazugeben. Für die drei Mädels folgt ein schneller Ruhm

Erscheinungsdatum
2022-02-16
TMDB
5.5 / 10 (17)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Drama
Regie
Kurdwin Ayub

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Sonne ist ein österreichischer Spielfilm unter der Regie von Kurdwin Ayub aus dem Jahr 2022. Der Film feierte im Februar 2022 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Encounters und erhielt dort den GWFF-Preis für den besten Erstlingsfilm. Nach Aussage von Produzent Ulrich Seidl geht es in diesem Film um Familie und Familienbindungen, das Ringen von Teenagern um einen Platz im Leben, um Ausländer und ausländische Kulturen, Religion und religiöse Verirrungen, die Flucht aus unserer westlichen Welt, Sehnsucht und Mangel an Orientierung und die Welt von Youtube.

Produktion

Regie führte Kurdwin Ayub, die hier ihr Spielfilmdebüt vorlegt. Von ihr stammt auch das Drehbuch. Die Idee zum Film hatte die Filmemacherin, als sie eine britische Band aus schiitischen Mädchen sah, die vollverschleiert muslimische Lieder auf Englisch sangen, um den Islam weiterzutragen.

Die Kameraführung lag bis März in den Händen von Caroline Bobek, die nach der pandemiebedingten Unterbrechung an Enzo Brandner übergab. Editor war Roland Stöttinger.

Wie Ulrich Seidl arbeitet auch Kurdwin Ayub mit Laiendarstellern. In wichtigen Rollen sind Melina Benli, Law Wallner und Maya Wopienka zu sehen.

Produziert wurde der Film von Ulrich Seidl und Georg Aschauer. Die Projektentwicklung wurde mit 25.000 Euro vom Filmfonds Wien gefördert. Dieser unterstützte die Produktion mit weiteren 350.000 Euro, nach Angaben des Österreichischen Filminstituts sogar mit 595.255 Euro. Über das ORF Film-/Fernsehabkommen wurden Mittel in Höhe von 363.515 Euro zugesagt.

Die Dreharbeiten fanden vom 29. August bis 4. Oktober 2020 in Wien statt.

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