Moana (1926)
In the South Seas, Samoan village life is portrayed with a painterly eye. Blending ethnographic detail with a romanticized 'Gauguin idyll', the film celebrates daily rituals, communal traditions, and the passage into adulthood, suffused pride of beauty and pride of strength.
- Erscheinungsdatum
- 1926-01-07
- TMDB
- 6.7 / 10 (38)
- Laufzeit
- 1 Std. 38 Min.
- Genres
- Dokumentarfilm
- Regie
- Robert Flaherty, Frances H. Flaherty
Besetzung
- Ta'avale — Moana
- Fa'amgase — Moana's Fiancé
- Tama — Moana's Father
- T'ugaita — Moana's Mother
- Pe'a — Moana's Younger Brother
- Leupenga — Moana's Older Brother
Wissenswertes
Moana ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Robert J. Flaherty aus dem Jahr 1926. Er zeigt eine bewusst romantische Darstellung der früheren traditionellen Lebensweise von Pazifikinsulanern auf Samoa.
Hintergrund
Nach dem Publikumserfolg seines Filmes Nanuk, der Eskimo, der wegen der niedrigen Produktionskosten sehr profitabel war, bot Jesse L. Lasky von Paramount Pictures Robert Flaherty an, einen Film derselben Art an einem Ort seiner Wahl irgendwo auf der Welt zu drehen. Durch Frederick O’Briens (1869–1932) populäre Südsee-Literatur gab es ein allgemeines Interesse an südpazifischer Kultur.
Flaherty reiste im April 1923 mit seiner Familie mit dem Schiff von San Francisco nach Samoa und blieb dort bis Dezember 1924. Der Einfluss der Kolonialherren und christlicher Missionare hatte die ursprüngliche Kultur dort jedoch bereits stark zurückgedrängt. Flaherty drehte schließlich in dem Dorf Safune auf der Insel Savaii mit panchromatischem Filmmaterial, das für die Aufnahmen in freier Natur besonders gut geeignet war.
Moana hatte am 7. Februar 1926 im New Yorker Rialto Theatre am Broadway Premiere. In einer Filmkritik in der New York Sun vom 8. Februar 1926 schrieb John Grierson dem Film einen „dokumentarischen Wert“ zu, was als Beginn der Verwendung der Bezeichnung „Dokumentarfilm“ gilt. Anders als der Nanuk-Film war Moana kein Kassenerfolg.
Nach Moana kehrte Flaherty noch zweimal zu Filmaufnahmen in den Südpazifik zurück. Für MGM drehte er 1928 mit W. S. Van Dyke auf Tahiti White Shadows in the South Sea, verließ die Produktion jedoch vor deren Abschluss. 1929 reiste er mit Friedrich Wilhelm Murnau nach Tahiti und unterstützte ihn bei den Aufnahmen zu Tabu auf Bora Bora.
1975 kehrte Flahertys Tochter Monica, die bei den Dreharbeiten drei Jahre alt war, auf die Insel Savai'i zurück, um den Film mit Originaltönen und Dialogen zu ergänzen. 1980 wurde das Projekt fertiggestellt, doch das originale 35-mm-Filmmaterial hatte sich mittlerweile verschlechtert.
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