Alaska (2023)
Stoisch schwebt Kerstin in ihrem roten DDR-Kajak über die Mecklenburgische Seenplatte. Ziellos gleitet sie, zwischen Tourismus und Tristesse, tagelang über das Wasser, bemüht, allein zu bleiben. Die vielen Flüsse und Seen sind ihr vertraut. Doch woher kommt Kerstin? Wovor ist sie auf der Flucht? Wer verfolgt sie? Die Gleichmäßigkeit dieser Reise bricht, als Alima auftaucht, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt.
- Erscheinungsdatum
- 2023-09-07
- TMDB
- 7.2 / 10 (6)
- Laufzeit
- 2 Std. 4 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Max Gleschinski
Besetzung
- Christina Große — Kerstin
- Pegah Ferydoni — Alima
- Karsten Mielke — Thomas
- Milena Dreißig — Nina
- Florian Anderer — Heiner
- Till Demuth — Börni
- Oscar Bloch — Nick
- Niklas Wetzel — Sören
- Jochen Fahr — Wart
- Julia Keiling — Nele
- Maximilian Thienen — Joni
- Andreas Brandt — Wart Mössensee
Wissenswertes
- Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Max Ophüls Preis
Alaska ist ein deutscher Spielfilm von Max Gleschinski aus dem Jahr 2023. Das Drama handelt von einer Frau in den Vierzigern, die nach einer Zäsur in ihrem Leben beschließt, sich mit dem Kajak an die Orte ihrer Kindheit zu begeben. Das Werk ist in vier Kapitel unterteilt. Die Hauptrollen übernahmen Christina Große, Pegah Ferydoni, Karsten Antonio Mielke und Milena Dreißig.
Entstehungsgeschichte
Alaska ist der zweite Spielfilm des in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsenen Regisseurs und Drehbuchautors Max Gleschinski. Er verfasste auch das Drehbuch, das bereits zu Anfang in mehreren Episoden angelegt war. Laut Filmproduzent Jasper Mielke handelte es sich um ein sehr langes Skript. Um dem Publikum nicht zu viel zu verraten, dosierte Gleschinski die Preisgabe von Informationen sorgfältig.
Für die Hauptrolle der Kerstin wurde die aus Thüringen stammende Schauspielerin Christina Große verpflichtet. Sie hatte vorab keinerlei Verbindung zum Kajaksport. In Vorbereitung auf die Dreharbeiten absolvierte sie einen dreitägigen Kurs. Auch nach den Dreharbeiten blieb sie dem Kajakfahren treu.
Die Dreharbeiten fanden von Anfang August bis Mitte September 2021 rund um die Stadt Mirow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte statt. Insgesamt waren 33 Drehtage angesetzt. Als Kameramann fungierte Jean-Pierre Meyer-Gehrke, während Clara Andres für den Schnitt zuständig war. Die Filmmusik komponierte Axel Meier.
Alaska wurde vom Berliner Unternehmen Wood Water Films in Zusammenarbeit mit dem kleinen Fernsehspiel des ZDF produziert. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom BKM (Fördersumme: 200.000 Euro), von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern (Drehbuch- und Stoffentwicklung: 7500 Euro) und der MV Filmförderung GmbH (Nachwuchsförderung: 300.000 Euro, Verleihförderung: 10.000 Euro).
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