Manhatta (1921)
Morning reveals New York harbor, the wharves, the Brooklyn Bridge. A ferry boat docks, disgorging its huddled mass. People move briskly along Wall St. or stroll more languorously through a cemetery. Ranks of skyscrapers extrude columns of smoke and steam. In plain view. Or framed, as through a balustrade. A crane promotes the city's upward progress, as an ironworker balances on a high beam. A locomotive in a railway yard prepares to depart, while an arriving ocean liner jostles with attentive tugboats. Fading sunlight is reflected in the waters of the harbor. The imagery is interspersed with quotations from Walt Whitman, who is left unnamed.
- Erscheinungsdatum
- 1921-01-01
- TMDB
- 6.7 / 10 (82)
- Laufzeit
- 11 Min.
- Genres
- Dokumentarfilm
- Regie
- Charles Sheeler, Paul Strand
Wissenswertes
Manhatta ist ein stummer Dokumentarfilm, den der Maler und Photograph Charles Sheeler und sein Freund, der Photograph Paul Strand, 1921 in Amerika drehten, um ihrer Liebe zu der Stadt New York Ausdruck zu verleihen. Inspiriert wurden sie durch Walt Whitmans Gedicht Mannahatta, das dem nur zehn Minuten langen Film auch seinen Titel gab. Der Name kommt aus der Sprache der Algonkin-Indianer, welche die ersten Bewohner Manhattans waren, und bedeutete dort „hügelige Insel“ oder „Insel der vielen Hügel“.
Hintergrund
Manhatta ist der einzige Film, an dem Charles Sheeler beteiligt war. Berühmt wurde er als Photograph und vor allem als Maler der Industriearchitektur. Sheeler hat mehrere Einstellungen des Films später als Vorlage für Gemälde genutzt. Gedreht wurden die Bilder mit einer französischen Kamera, die Sheeler für 1600 Dollar erworben hatte.
Vornehmliches Ziel der beiden Filmmacher war, die Beziehung zwischen Film und Photographie zu erkunden. Viele Einstellungen orientieren sich an Photographien: Kamerabewegungen sind auf ein Minimum reduziert, ebenso zufällige Bewegungen innerhalb einer Einstellung. Jedes Bild präsentiert eine in abstrakter Komposition sorgfältig arrangierte Ansicht der Stadt.
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