Frauenträume

Frauenträume (1955)

Kvinnodröm

Susanne ist eine Frau Mitte 30 und Inhaberin einer Modelagentur in Stockholm. Sie begleitet ihr Preismodell Doris auf einer Reise nach Göteborg, damit Doris fotografiert werden kann. Auf Reisen suchen beide Frauen Romantik, Susanne mit einem verheirateten Liebhaber und Doris mit einem älteren Herrn, der seine verstorbene Frau im jungen Model sieht. Die beiden Frauen bemühen sich, ihre romantischen Motivationen zu verstehen und bilden dabei eine unwahrscheinliche Freundschaft.

Erscheinungsdatum
1955-08-22
TMDB
7.0 / 10 (85)
Laufzeit
1 Std. 27 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Ingmar Bergman

Besetzung

Wissenswertes

Frauenträume ist ein in Schwarzweiß gedrehtes schwedisches Filmdrama von Ingmar Bergman aus dem Jahr 1955.

Hintergrund

Frauenträume entstand zwischen Juni und August 1954 in den Ateliers der Produktionsgesellschaft Sandrew, Stockholm, und in Göteborg. Im Februar 1955 wurden zusätzliche Szenen gedreht. Am 22. August 1955 startete der Film in den schwedischen Kinos.

Frauenträume lief in der BRD nicht in den Kinos, sondern wurde am 19. August 1963 erstmals im deutschen Fernsehen von der ARD ausgestrahlt. Im ostdeutschen DFF lief der Film erstmals am 19. September 1970.

Frauenträume war der dritte Film in einer Reihe von Komödien mit Eva Dahlbeck und Gunnar Björnstrand als Hauptdarstellern, angefangen mit der „Fahrstuhlepisode“ aus Sehnsucht der Frauen (1952) und Lektion in Liebe (1954). Jedoch stellte Bergman hier Björnstrand nicht an die Seite von Dahlbeck, sondern von Harriet Andersson, und wählte stattdessen Ulf Palme als Partner Dahlbecks.

Obwohl als Komödie intendiert, fällt Frauenträume über weite Strecken eher dramatisch aus, insbesondere in der Episode Susanne/Henrik, aber auch im Finale der Episode Doris/Sönderby. Bergman dazu: „Harriet und ich [hatten] unsere Beziehung beendet. Wir waren beide ziemlich traurig. Diese Traurigkeit beschwert den Film. Zwar gibt es hier eine interessante Verbindung zwischen zwei Geschichten, die ineinanderführen.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen