Tamara (2023)
Zwei Frauen - Mutter und Tochter - beide kommen aus der DDR, die eine hat sie erlebt, die andere nicht. Tamara ist 1990 geboren. Wie viele aus der Nachwendegeneration verließ sie ihre Heimat und kommt nur zum runden Geburtstag zu Besuch. Doch alles, was sicher schien, zerbröselt innerhalb weniger Tage: Übrig bleiben Tamara und ihre Mutter Barbara. Die ganze Familiengeschichte stellt sich als Lebenslüge heraus.
- Erscheinungsdatum
- 2023-11-19
- TMDB
- 4.0 / 10 (4)
- Laufzeit
- 1 Std. 33 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Jonas Ludwig Walter
Besetzung
- Linda Pöppel — Tamara
- Hans-Jürgen Alf — Horst
- Jörg Witte — Karl
- Lina Wendel — Barbara
- Michael Specht — Micha
- Michaela Winterstein — Ines
- Jannik Hinsch — Gutachter
- Steffen Jürgens — Bestatter
- Anna Marie Lehmann — Jessy
- David Bredin — Rico
- Axel Werner — Winnie
- Andreas Schmidt-Schaller — Erwin
Wissenswertes
Tamara ist ein deutscher Kinofilm aus dem Jahr 2023 in der Regie von Jonas Ludwig Walter, mit Linda Pöppel und Lina Wendel in den Hauptrollen. Er hatte im Januar 2023 Premiere beim 44. Filmfestival Max Ophüls Preis, bevor er am 12. Dezember 2023 im ZDF ausgestrahlt wurde. Der Film wurde unter anderem mit dem Grimme-Preis 2024 in der Kategorie „Fiktion“ ausgezeichnet.
Hintergrund und Produktion
Der Film hatte am 25. Januar 2023 Premiere beim 44. Filmfestival Max Ophüls Preis und wurde am 11. Dezember 2023 im ZDF ausgestrahlt. Linda Pöppel gewann den Preis für die beste darstellerische Leistung beim Neiße Filmfestival 2023. Für Pöppel war Tamara die erste Hauptrolle in einem Kinofilm, obwohl sie als langjähriges Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin bereits größere regionale Bekanntheit erlangt hatte.
Tamara wurde produziert von Jost Hering Filme in Koproduktion mit ZDF Das kleine Fernsehspiel und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, gefördert von mbb. Er wurde im Frühjahr 2021 unter Corona-Bedingungen in Brandenburg, vor allem in Nauen und Werder sowie Mecklenburg-Vorpommern gedreht. Es handelt sich um den Abschlussfilm des Regisseurs an der Filmuniversität Babelsberg.
Kamera führte Yuri Salvador, der anamorphe Objektive im Bildverhältnis 2,35:1 verwendete. Die Musik stammt von Bertolt Pohl, u. a. für den Titelsong, gesungen von Uschi Brüning.
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