Brother

Brother (2023)

Francis und Michael, die Söhne karibischer Einwanderer, setzen sich inmitten des pulsierenden Beats der frühen Hip-Hop-Szene Torontos mit Fragen zu Männlichkeit, Identität und Familie auseinander. Ein Rätsel entspinnt sich, als eskalierende Spannungen eine Ereigniskette auslösen, die den Lebensweg der Brüder für immer verändert.

Erscheinungsdatum
2023-03-17
TMDB
5.8 / 10 (29)
Laufzeit
2 Std. 0 Min.
Genres
Drama
Regie
Clement Virgo

Besetzung

Wissenswertes

Brother ist ein Filmdrama von Clement Virgo, das im September 2022 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Der Jugendfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Chariandy.

Produktion

Der Film basiert auf dem Roman Brother des kanadischen Autors David Chariandy, der 2017 bei McClelland & Stewart veröffentlicht und in diesem Jahr mit dem Writers' Trust Fiction Prize ausgezeichnet wurde. In erster Linie handelt es sich bei Brother um einen Jugendroman. Chariandy wurde selbst in Scarborough geboren, wo sein Roman spielt, und ließ sich von seinem eigenen Leben als Kind von Einwandern aus Trinidad inspirieren.

Regie führte Clement Virgo, der auch das auf Chariandys Roman basierende Drehbuch schrieb. Es handelt sich um den siebten Spielfilm des überwiegend im Serienbereich tätigen Kanadiers. Virgo wurde in Jamaika geboren, wuchs aber im Stadtteil Regent Park in Toronto auf. Seine alleinerziehende Mutter war mit vier Kindern nach Kanada gekommen.

Der aus Scarborough stammende Lamar Johnson und der in London geborene Aaron Pierre spielen in den Hauptrollen Michael und Francis. In weiteren Rollen sind Marsha Stephanie Blake als ihre Mutter Ruth und Kiana Madeira als Michaels Partnerin Aisha zu sehen. Der kanadische Schauspieler Lovell Adams-Gray spielt Jelly, einen engen Freund von Francis und, wie angedeutet, seinen Lover.

Die Dreharbeiten fanden im Oktober 2021 in und um Toronto statt. Als Kameramann fungierte Guy Godfree, der zuletzt mit Bretten Hannam für Wildhood zusammenarbeitete. Die Aufnahmen entstanden im Breitbildformat und mit einer Farbpalette in der Aquablau, Gold und Ocker vorherrschen, was den kanadischen Vorstädten ein karibisches Flair verleiht.

Die Filmmusik komponierte der in Bulgarien geborene und in Kanada lebende Todor Kobakov, der durch sein Solo-Klavieralbum Pop Music, seine Musik für Filme und Werbung sowie für seine Zusammenarbeit in der Indie-Musikszene Torontos bekannt wurde. Zu Beginn des Films und noch einmal ganz am Ende ist Nina Simones Version des Liedes Ne me quitte pas von Jacques Brel zu hören.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen