Des Teufels Erbe

Des Teufels Erbe (1952)

The Devil Makes Three

Der US Pilot Capt. Jeff Eliot hatte den Zweiten Weltkrieg nur mit Mühe überlebt, dank der Mithilfe der bayerischen Familie Lehrt. Damals wurde er mit seiner Maschine über München abgeschossen, gerettet und von den Lehrts gesund gepflegt. Nun ist er, zwei Jahre nach Kriegsende, nach Süddeutschland zurückgekehrt, um sich zu bedanken und zu sehen, ob er der Familie helfen kann.

Erscheinungsdatum
1952-09-19
TMDB
6.2 / 10 (11)
Laufzeit
1 Std. 46 Min.
Genres
Krimi, Liebesfilm, Thriller
Regie
Andrew Marton

Besetzung

Wissenswertes

Des Teufels Erbe ist ein in Süddeutschland gedrehter und spielender US-amerikanischer Thriller aus dem Jahre 1952. Gene Kelly spielt dort einen nach Deutschland heimkehrenden G.I., der einer aus Alt-Nazis bestehenden Geheimorganisation und Schieberbande auf die Spur kommt. Kellys Filmpartnerin war Pier Angeli, Regie führte Andrew Marton.

Produktionsnotizen

Des Teufels Erbe wurde zu Beginn des Jahres 1952 in München und Umgebung, rund um Berchtesgaden, auf der Autobahn München-Salzburg und in Salzburg gedreht. Die Schlusseinstellungen entstanden tatsächlich auf dem zerstörten und ausgebombten Gelände von Hitlers Berghof.

Die gesamte Besetzung ist recht ungewöhnlich. Der Tänzer und Musikfilmstar Gene Kelly, der soeben seinen größten Erfolg Du sollst mein Glücksstern sein abgedreht hatte, trat hier in einem seiner wenigen Thriller auf. Seine Partnerin, die italienische Schauspielerin Pier Angeli, wurde hier ganz gegen ihren Typ als Deutsche besetzt.

Des Teufels Erbe wurde am 19. September 1952 in den USA uraufgeführt. In Deutschland wurde er, wohl wegen des für die noch junge Bundesrepublik heiklen Themas, nie im Kino gezeigt. Erst am 5. April 1991 fand der Film auf RTL seine deutsche Erstaufführung.

Regisseur Marton griff sowohl für die Besetzung der Nebenrollen als auch für die technischen Belange auf in München ansässiges, arbeitendes (und überwiegend bei der Bavaria Film angestelltes) Personal zurück. Für den seit Kriegsende kaum mehr filmenden Theaterschauspieler und -regisseur Claus Clausen war Des Teufels Erbe nur einer von zwei Kinofilmen, die er nach 1945 drehte.

Die Filmbauten wurden von Fritz Maurischat entworfen und von Paul Markwitz umgesetzt. Für den Ton sorgte Walter Rühland. Die Kostümbildnerin Charlotte Flemming hatte in diesem Film eine winzige Nebenrolle übernommen.

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