Andrew Prine
- Tätigkeit
- Schauspiel
- Geboren
- 14. Februar 1936
- Geburtsort
- Jennings, Hamilton County, Florida, U.S.
- Gestorben
- 31. Oktober 2022
Biografie
Andrew Lewis Prine war ein US-amerikanischer Schauspieler. Prine besuchte nach seinem High-School-Abschluss 1954 zunächst die University of Miami, verließ diese jedoch vorzeitig und zog nach New York City, um dort eine Karriere als Schauspieler anzustreben, wo er 1956 sein Theaterdebüt hatte. Im Jahr darauf feierte er in Ketty Frings mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Drama Look Homeward, Angel (einer Adaption von Thomas Wolfes Roman Schau heimwärts, Engel!) sein Debüt am Broadway.
Ab Ende der 1950er Jahre arbeitete er auch für das Fernsehen und übernahm zunächst Rollen in Gastauftritten in Fernsehserien wie Peter Gunn und Alfred Hitchcock Presents. 1962 spielte er eine größere Nebenrolle im mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichneten Filmdrama Licht im Dunkel, der auf dem autobiografischen Roman der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller basierte. Prine spielte hierin Helens älteren Bruder James. Ebenfalls 1962 erhielt er eine der beiden Hauptrollen in der Westernserie The Wide Country, die jedoch nach der ersten Staffel eingestellt wurde.
In den folgenden Jahren war Prine wieder hauptsächlich in Gastrollen zu sehen, häufig in Westernserien wie Rauchende Colts, Bonanza und Die Leute von der Shiloh Ranch. Er hatte zudem größere Nebenrollen in den Western Bandolero (1968) mit James Stewart und Dean Martin und Chisum (1970) neben John Wayne. Während der 1970er- und 1980er-Jahre war er als Gaststar in den verschiedensten Serien zu sehen, von Science-Fiction über Krimiserien, Arztserien, Seifenopern und Sitcoms. 1994 trat er in Eine schrecklich nette Familie als Al Bundys Lieblings-Fernsehheld Psycho Dad auf. Zuletzt war er in Formaten wie Boston Legal und Saving Grace zu sehen. Seine letzte Filmrolle hatte er in dem 2015 erschienenen Independentfilm Beyond the Farthest Star. Sein Schaffen für Film und Fernsehen umfasst mehr als 180 Produktionen.
Filme mit Andrew Prine
- Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen 2002 · ★ 6.4
- Ein Duke kommt selten allein 2005 · ★ 5.6
- The Lords of Salem 2013 · ★ 5.5
- Amityville 2 - Der Besessene 1982 · ★ 5.7
- Licht im Dunkel 1962 · ★ 7.9
- Gettysburg 1993 · ★ 7.0
- Mit Dynamit und frommen Sprüchen 1975 · ★ 6.4
- Der Umleger 1976 · ★ 5.8
- Chisum 1970 · ★ 6.6
- Gods and Generals 2003 · ★ 6.4
- Grizzly - Tödliche Klauen 1976 · ★ 5.3
- Bandolero! 1968 · ★ 6.6
- James Dean: Ein Leben auf der Überholspur 2001 · ★ 6.8
- Die Teufelsbrigade 1968 · ★ 6.3
- Destroyers 1986 · ★ 4.9
- The Evil - Die Macht des Bösen 1978 · ★ 5.8
- Zum Töten verführt 1984 · ★ 5.1
- Daltry Calhoun 2005 · ★ 5.0
- Wonder Woman 1974 · ★ 5.3
- Zwei tolle Kerle in Texas 1966 · ★ 5.6
- Without Evidence 1995 · ★ 4.8
- Autopsy II - Black Market Body Parts 2009 · ★ 4.2
- Ein Kamel im Wilden Westen 1973 · ★ 6.3
- Simon, King of the Witches 1971 · ★ 4.9
- Der Rasiermesser-Killer 1974 · ★ 5.4
- Young Hannah - Vampire Queen 1973 · ★ 4.9
- The Shadow Men 1998 · ★ 4.6
- Riding with Death 1976 · ★ 2.9
- Caged Women II - Gepeinigt und gequält 1974 · ★ 3.6
- Operation Haifisch - Lautlos kommt der Tod 1991 · ★ 6.4
- Serial Killer 1995 · ★ 4.9
- The Dark Dancer 1995 · ★ 4.3
- Night Slaves 1970 · ★ 5.9
- Witchouse II: Blood Coven 2000 · ★ 4.5
- Glass Trap 2005 · ★ 3.8
- Die Heiligen der letzten Tage 1995 · ★ 5.0
- Helden ohne Hosen 1964 · ★ 5.2
- Mind Over Murder 1979 · ★ 5.8
- Das Schicksal kennt kein Erbarmen 1981 · ★ 6.7
- Scattered Dreams 1993 · ★ 5.5