Sharon Farrell
- Tätigkeit
- Schauspiel
- Geboren
- 24. Dezember 1940
- Geburtsort
- Sioux City, Iowa, U.S
- Gestorben
- 15. Mai 2023
Biografie
Sharon Farrell (geb. Sharon Forsmoe; 24. Dezember 1940 – 15. Mai 2023) war eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Tänzerin. Sie begann ihre Karriere als Ballerina beim American Ballet Theatre und gab 1959 ihr Filmdebüt in „Kiss Her Goodbye“. Es folgten Rollen in „40 Pounds of Trouble“ (1962), „A Lovely Way to Die“ (1968) und dem Neo-Noir-Film „Marlowe“ (1969). Sie war eine gefragte Fernsehschauspielerin und hatte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien „Saints and Sinners“ (1962), „Dr. Kildare“ (1965) und „Hawaii Five-O“ (1980).
Farrell wurde in Sioux City, Iowa, als Tochter von Hazel Ruth (geb. Huffman) und Darrel LaValle Forsmoe geboren. Sie war norwegischer Abstammung und wuchs mit ihrer Schwester Dale Candice in einer lutherischen Familie auf. In ihrer Kindheit studierte Farrell Ballett und war während ihrer Highschool-Zeit in der Theatergruppe aktiv. Sie tourte als Tänzerin mit dem American Ballet Theatre und kam dadurch nach New York City.
In New York begann Farrell ihre Schauspielkarriere am Theater und wirkte in Produktionen wie „Hexenjagd“ und „Blick von der Brücke“ mit. Ihr Filmdebüt gab sie 1959 in „Denn zum Abschied küsst sie ihn“ und spielte in den 1960er-Jahren in einer Reihe weiterer Filme mit, darunter „40 Pfund Ärger“, „Ein schöner Weg zu sterben“ und „Marlowe“.
Farrells Fernsehkarriere begann Anfang der 1960er-Jahre mit Auftritten in Serien wie „Die Alfred Hitchcock Stunde“, „Rauchende Colts“ und „Dr. Kildare“. Sie hatte von 1962 bis 1963 eine wiederkehrende Rolle in der Seifenoper „Saints and Sinners“ und spielte 1967 die Hauptrolle in der kurzlebigen Serie „The Last Ride of the Dalton Gang“. 1980 stieß sie zur Besetzung von „Hawaii Five-O“ hinzu und verkörperte zwei Staffeln lang die Rolle der Lori Wilson.
Farrell war auch im Horrorgenre aktiv und wirkte in den Filmen „It's Alive“ (1974) und „Night of the Comet“ (1984) mit. Sie arbeitete in den 1980er- und 1990er-Jahren weiterhin für Film und Fernsehen; ihr letzter Filmauftritt war in der Komödie „Can't Buy Me Love“ aus dem Jahr 2000.
Neben ihrer Schauspielkarriere war Farrell auch Tänzerin und Choreografin. Sie unterrichtete Tanz an der University of California, Los Angeles, und war Vorstandsmitglied des American Ballet Theatre.
Farrell war fünfmal verheiratet: mit Andrew Prine, Ron DeBlasio, Steve Salkin und Dale Trevillion. Aus ihrer Ehe mit Prine ging ein Sohn, Chance Boyer, hervor.
Farrell starb am 15. Mai 2023 im Alter von 82 Jahren eines natürlichen Todes. Sie wurde im Forest Lawn Memorial Park in den Hollywood Hills, Kalifornien, beigesetzt.
Filme mit Sharon Farrell
- Can't Buy Me Love 1987 · ★ 6.9
- Der Komet 1984 · ★ 6.2
- McQuade, der Wolf 1983 · ★ 6.5
- Die Wiege des Bösen 1974 · ★ 6.0
- Der lange Tod des Stuntman Cameron 1980 · ★ 6.6
- Out of the Blue 1981 · ★ 7.0
- Der Dritte im Hinterhalt 1969 · ★ 6.2
- Sweet Sixteen - Blutiges Inferno 1982 · ★ 4.8
- Der Gauner 1969 · ★ 6.4
- Cyber World 1993 · ★ 4.7
- Das Trauma 1976 · ★ 5.1
- Ein Rucksack voller Ärger 1962 · ★ 5.7
- Spion mit meinem Gesicht 1965 · ★ 5.7
- The Fifth Floor 1978 · ★ 5.0
- Der schnellste Weg zum Jenseits 1968 · ★ 4.8
- Payback In Vegas 1995 · ★ 4.7
- Finger weg von meiner Frau 1966 · ★ 5.8
- Separate Ways 1981 · ★ 4.5
- One Man Force - Ein Mann wie ein Tank 1989 · ★ 4.6
- The Love Machine 1971 · ★ 5.0
- Lonely Hearts 1991 · ★ 4.0
- White Cargo 1996 · ★ 4.1
- Born to Be Sold 1981 · ★ 4.6
- Der letzte Coup der Dalton-Gang 1979 · ★ 3.9
- Kiss Her Goodbye 1959 · ★ 6.0
- The Eyes of Charles Sand 1972 · ★ 6.2
- Sworn to Vengeance 1993 · ★ 4.5
- Timeless Obsession 1996 · ★ 3.8
- The Sinister Saga of Making The Stunt Man 2000 · ★ 7.8
- Geschenk des Himmels 1994 · ★ 4.0
- The Underground Man 1974 · ★ 6.3
- Quarantined 1970 · ★ 6.0
- The Cloning of Clifford Swimmer 1974 · ★ 7.0
- Rage! 1980 · ★ 8.0
- The Young Runaways 1978 · ★ 7.0
- Hong Kong - Eine Liebe fürs Leben 1997 · ★ 9.0
- Confessions of the D.A. Man 1978
- A Little Bit Like Murder 1973
- Big John Morrison 1973
- Scream Again 1998