Ingrid Steeger
- Tätigkeit
- Schauspiel
- Geboren
- 1. April 1947
- Geburtsort
- Berlin, Germany
- Gestorben
- 22. Dezember 2023
Biografie
Ingrid Steeger war eine deutsche Schauspielerin.
Ingrid Steeger wurde als drittes Kind einer Kaufmannsfamilie geboren. Sie besuchte zunächst die Handelsschule in Berlin und arbeitete dann als Sekretärin in einem Architekturbüro. Der Fotograf Frank Quade machte sie zum Fotomodell. 1968 legte sie sich den Künstlernamen Steeger zu. In Berlin wurde sie zur Miss Filmfestival gekürt.
Zu Beginn ihrer schauspielerischen Laufbahn wurde sie meist als freizügige Softsex-Darstellerin und Ulknudel besetzt. Bundesweite Popularität erlangte sie durch die Fernsehserie Klimbim von Michael Pfleghar an der Seite von Elisabeth Volkmann, Horst Jüssen, Wichart von Roëll und Peer Augustinski.
In den 1970er Jahren gehörte Steeger zu den beliebtesten deutschen Fernsehstars. Von der Jugendzeitschrift Bravo wurde sie mehrfach mit dem Leserpreis Bravo Otto ausgezeichnet. 1975 erschienen erotische Fotos von Steeger im Playboy sowie mit Ingrid Steeger singt Klimbim ein Musikalbum.
Mit Iris Berben spielte sie in der Serie Zwei himmlische Töchter, einem Ableger von Klimbim. Bei der Erstausstrahlung wurde Zwei himmlische Töchter mit der Comedyshow Die Gimmicks gekoppelt (ein Klimbim-ähnliches Ensemble, in deren Nachtclub die Erlebnisse der himmlischen Töchter eingeleitet und resümiert wurden). Steeger war in zahlreichen Fernsehfilmen und -serien sowie gelegentlich im Kino zu sehen. Der Wechsel ins seriöse Fach gelang ihr unter anderem 1992 mit der Rolle als Mona in dem Fernseh-Vierteiler Der große Bellheim von Dieter Wedel.
2004 erlebte die Chaosfamilie mit denselben Darstellern wie in den 1970er Jahren unter dem Titel Die Klimbim-Familie lebt! eine Wiedergeburt auf der Bühne. Nach Jahren ohne nennenswerte Engagements und nach dem Ende der Theateraufführungen der Klimbim-Familie, bedingt durch den Tod von Elisabeth Volkmann (2006) und Horst Jüssen (2008) sowie einem Schlaganfall von Peer Augustinski, war Ingrid Steeger auf Arbeitslosengeld II angewiesen.
1973 heiratete Steeger den Kameramann Lothar Elias Stickelbrucks, zwei Jahre später folgte die Scheidung. Ab 1974 war Regisseur Michael Pfleghar ihr Lebensgefährte. 1977 ging sie mit dem Großwildjäger Peter Koenecke nach Kenia. Von 1983 bis 1987 lebte sie mit dem Schauspieler Jean-Paul Zehnacker zusammen und von 1988 bis 1992 war Regisseur Dieter Wedel ihr Lebensgefährte. Nach der Trennung von ihm heiratete sie den US-amerikanischen Umweltschützer Tom LaBlanc, 1995 folgte die Scheidung. Danach lebte sie ein Jahr lang mit dem Schauspieler Bernd Seebacher in Zürich zusammen. 1997 zog sie nach Hamburg, ab 2010 lebte sie zurückgezogen in München-Schwabing.
Über ihre schwierigen Beziehungen zu Männern schrieb sie das Buch Meine MANNschaft, das 2004 erschienen ist. Ingrid Steeger engagierte sich für geistig Behinderte und AIDS-kranke Kinder. Sie wohnte seit 2020 mit ihrer Schwester Jutta in Bad Hersfeld. Nach gesundheitlichen Problemen und einem Sturz im September 2022 lebte sie in einem Pflegeheim.
Ingrid Steeger starb am 22. Dezember 2023 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus im hessischen Bad Hersfeld. (Quelle: Wikipedia)
Filme mit Ingrid Steeger
- Schulmädchen-Report 4. Teil: Was Eltern oft verzweifeln läßt 1972 · ★ 5.1
- Die Sex-Abenteuer der drei Musketiere 1971 · ★ 4.4
- Blutjunge Verführerinnen 3. Teil 1972 · ★ 4.3
- Schulmädchen-Report 5. Teil: Was Eltern wirklich wissen sollten 1973 · ★ 5.2
- Ich, ein Groupie 1970 · ★ 4.8
- Die Stewardessen 1971 · ★ 3.8
- Blutjunge Verführerinnen 2. Teil 1972 · ★ 4.4
- Blutjunge Verführerinnen 1. Teil 1971 · ★ 4.0
- Der Gorilla von Soho 1968 · ★ 5.2
- Goldene Zeiten 2006 · ★ 5.5
- Zum zweiten Frühstück: Heiße Liebe 1972 · ★ 3.8
- removed 1999 · ★ 6.1
- Die Tote aus der Themse 1971 · ★ 5.9
- Die Bett-Hostessen 1973 · ★ 4.2
- Hochzeitsnacht-Report 1972 · ★ 3.8
- Die goldene Banane von Bad Porno 1971 · ★ 5.0
- Mädchen, die nach München kommen 1972 · ★ 3.5
- Paul Is Dead 2000 · ★ 7.4
- Liebe in drei Dimensionen 1973 · ★ 3.7
- Josefine - das liebestolle Kätzchen 1969 · ★ 3.6
- Massagesalon der jungen Mädchen 1972 · ★ 3.3
- Der lüsterne Türke 1971 · ★ 4.1
- Sonne, Sylt und kesse Krabben 1971 · ★ 3.6
- Ehemänner-Report 1971 · ★ 3.6
- Hausfrauen Report international 1973 · ★ 4.6
- Liebesmarkt 1973 · ★ 4.0
- Krankenschwestern-Report 1972 · ★ 3.3
- Zwei Kumpel in Tirol 1978 · ★ 4.2
- Crazy Race 2 - Warum die Mauer wirklich fiel 2004 · ★ 4.1
- Rat' mal, wer heut bei uns schläft...? 1969 · ★ 3.4
- Junge Mädchen mögen's heiß, Hausfrauen noch heißer 1973 · ★ 5.8
- Bettkarriere 1972 · ★ 4.2
- Der Partyphotograph 1968 · ★ 4.8
- The Big Eden 2011 · ★ 4.3
- Ein langer Ritt nach Eden 1974 · ★ 4.7
- Die liebestollen Baronessen 1970 · ★ 3.7
- Karriere 1966 · ★ 5.3
- Die perverse Herrin und ihre Opfer 1968 · ★ 6.0
- Rosamunde Pilcher: Eine besondere Liebe 1996 · ★ 8.5
- Die blaue Kanone 1999 · ★ 5.5