Thorsten Merten
- Tätigkeit
- Schauspiel
- Geboren
- 1. Dezember 1963
- Geburtsort
- Ruhla, Germany
Biografie
Thorsten Merten (* 4. Dezember 1963 in Ruhla) ist ein deutscher Schauspieler.
Thorsten Merten wollte ursprünglich Journalist werden und arbeitete zunächst als Volontär bei der Zeitung Das Volk. Nach seinem Wehrdienst absolvierte er von 1986 bis 1990 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, wo er die neu eingerichtete Kabarett-Abteilung besuchte und als Diplom-Kabarettist abschloss.
Es folgten Engagements an verschiedenen Theaterbühnen im In- und Ausland, darunter am Théâtre Vidy in Lausanne, am Staatstheater Schwerin, am Maxim-Gorki-Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin sowie am Deutschen Theater Berlin. Für seine Theaterarbeit wurde er 1999 mit dem Conrad-Ekhof-Preis ausgezeichnet.
Zu seinen bekannten Bühnenrollen zählen unter anderem McMurphy in Einer flog über das Kuckucksnest, der Geist in Hamlet sowie Rollen in Iwanow, Prometheus und Sonnenallee. 2024 spielte er an der Komischen Oper Berlin den Betriebsleiter Kuckuck in der Operette Messeschlager Gisela.
Seine ersten Erfahrungen vor der Kamera sammelte Merten 1992 in Andreas Dresens Film Stilles Land. Der Durchbruch gelang ihm 2001 mit der Tragikomödie Halbe Treppe, ebenfalls unter der Regie von Dresen. Seitdem ist er regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Bekannt wurde Merten außerdem durch Rollen in Wilsberg, Afrika, mon amour, Bella Block, Helen Dorn, Donna Leon und zahlreichen Tatort-Folgen. Von 2013 bis 2021 spielte er im Weimarer Tatort den Kommissariatsleiter Stich. Seit 2009 verkörpert er in der ZDF-Reihe Spreewaldkrimi den Oberinspektor beziehungsweise Polizeikommissar Martin Fichte.
Weitere Hauptrollen spielte er unter anderem in Silvi und Fremdkörper. Für seine Nebenrolle in Curveball – Wir machen die Wahrheit erhielt er 2021 den Deutschen Filmpreis.
Außerdem hatte Merten die Idee zur Netflix-Serie Das letzte Wort, in der er gemeinsam mit Anke Engelke zu sehen war.
Filme mit Thorsten Merten
- Elementarteilchen 2006 · ★ 6.2
- Nackt unter Wölfen 2015 · ★ 7.3
- Das schönste Mädchen der Welt 2018 · ★ 7.4
- Donbass 2018 · ★ 6.7
- Eingeschlossene Gesellschaft 2022 · ★ 6.3
- Wir sind jung. Wir sind stark. 2014 · ★ 6.8
- Gundermann 2018 · ★ 7.2
- Stauffenberg 2004 · ★ 6.0
- In Liebe, eure Hilde 2024 · ★ 7.0
- Halt auf freier Strecke 2011 · ★ 6.8
- Das Vorspiel 2019 · ★ 5.8
- Was man von hier aus sehen kann 2022 · ★ 6.4
- Jagdsaison 2022 · ★ 5.7
- Heil 2015 · ★ 5.0
- Bornholmer Straße 2014 · ★ 7.3
- Halbe Treppe 2002 · ★ 6.6
- Atlas 2018 · ★ 6.4
- Tigermilch 2017 · ★ 6.3
- Schwerkraft 2010 · ★ 5.8
- In Zeiten des abnehmenden Lichts 2017 · ★ 6.6
- Exit 2020 · ★ 6.3
- Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße 2025 · ★ 6.3
- Sushi in Suhl 2012 · ★ 5.9
- Schussangst 2003 · ★ 5.6
- Arschkalt 2011 · ★ 5.1
- Alfons Zitterbacke - Endlich Klassenfahrt 2022 · ★ 5.9
- Die letzte Sau 2016 · ★ 5.7
- Curveball - Wir machen die Wahrheit 2021 · ★ 7.1
- Novemberkind 2008 · ★ 5.4
- Miss Merkel - Mord auf dem Friedhof 2024 · ★ 5.4
- Alki Alki 2015 · ★ 6.9
- Rübezahls Schatz 2017 · ★ 5.7
- Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück 2019 · ★ 5.5
- Miss Merkel - Ein Uckermark-Krimi 2023 · ★ 5.4
- Hit Mom – Mörderische Weihnachten 2017 · ★ 5.3
- Petting statt Pershing 2019 · ★ 5.2
- In Berlin wächst kein Orangenbaum 2020 · ★ 5.6
- Stilles Land 1992 · ★ 5.8
- Vier Fenster 2006 · ★ 4.6
- So glücklich war ich noch nie 2009 · ★ 6.6