Gold (1934)
Der Ingenieur Werner Holk muss miterleben, wie sein Lehrmeister Professor Achenbach beim Versuch, Blei in Gold umzuwandeln, durch eine Explosion ums Leben kommt. Holk ist sicher, dass es sich um Sabotage und nicht um einen Unfall handelt. Auch wenn er und Achenbach von rein wissenschaftlichem Interesse getrieben waren, kann er sich vorstellen, welche Gier ein solches Experiment wecken muss. Kurze Zeit später erhält er eine Einladung des schottischen Industriemagnaten John Wills. Dieser bietet Holk an, die Forschungen in seiner Bleimine fortzuführen …
- Erscheinungsdatum
- 1934-03-29
- TMDB
- 7.5 / 10 (13)
- Laufzeit
- 2 Std. 0 Min.
- Genres
- Krimi, Science Fiction
- Regie
- Karl Hartl
Besetzung
- Hans Albers — Werner Holk
- Brigitte Helm — Florence Wills
- Michael Bohnen — John Wills
- Lien Deyers — Margit Möller
- Friedrich Kayssler — Prof. Achenbach
- Ernst Karchow — Willi Luders - alias Charlie Jenkins
- Eberhard Leithoff — Harris - a Technician
- Rudolf Platte — Schwarz
- Walter Steinbeck — Braun
- Heinz Wemper — Vesitsch
- Hans-Joachim Büttner — Becker - the Murderer
- Erich Haußmann — Secretary
Wissenswertes
Gold ist ein Science-Fiction-Film von Karl Hartl über die künstliche Herstellung von Gold. In den Hauptrollen spielen Hans Albers und Brigitte Helm. Die Uraufführung erfolgte am 29. März 1934 im Ufa-Palast am Zoo von Berlin. Der Film wurde ab 14 Jahren freigegeben.
Produktionsnotizen
Gedreht wurde der in der Herstellung recht aufwendige Film bei Kiel und vor Rügen (Außenaufnahmen) von Ende 1933 bis März 1934. Als Yacht von John Wills fungierte die Savarona, die 1931 in Hamburg gebaut worden war und damals eine der größten Yachten der Welt war. Bei der Uraufführung erhielt der Film das Prädikat Künstlerisch und wurde ab 14 Jahren zugelassen (Jugendfrei). Die Wiederaufführung nach dem Krieg erfolgte am 27. August 1972 im ZDF.
Der Science-Fiction-erprobte Filmarchitekt Otto Hunte (Metropolis) entwarf die beeindruckenden, futuristischen (Laboranlagen) Kulissen, für die Spezialeffekte sorgten Theo Nischwitz und Ernst Kunstmann. Einer Notiz zu dem Film in Reclams-Universum zufolge wurden für den Film „in riesigen Hallen die modernsten Apparaturen in übersteigerten Größenverhältnissen unter Mitarbeit unserer größten technischen Firmen“ aufgebaut.
Gold lief noch im selben Jahr (1934) in Finnland, Dänemark und den USA an.
Produzent Alfred Zeisler und Darstellerin Lien Deyers heirateten im August 1934.
Mit L’or wurde zeitgleich auch eine französische Fassung von Gold hergestellt. Hartl wurde für die fremdsprachigen Dialogszenen der französische Regisseur Serge de Poligny zur Seite gestellt. Die Albers-Rolle übernahm Pierre Blanchar, während Brigitte Helm ihre eigene Rolle auch dort spielte. Die Uraufführung erfolgte in Paris am 1. Juni 1934. Diese Fassung lief 1935 auch in Portugal und der Türkei an.
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