Träumerei (1944)
Träumerei ist eine 1943 gedrehte deutsche Musiker-Filmbiografie von Harald Braun
- Erscheinungsdatum
- 1944-05-03
- TMDB
- 10.0 / 10 (1)
- Laufzeit
- 1 Std. 50 Min.
- Genres
- Drama, Musik, Historie
- Regie
- Harald Braun
Besetzung
- Hilde Krahl — Clara Wieck
- Mathias Wieman — Robert Schumann
- Paul Henckels — Baron Fölkersam
- Friedrich Kayssler — Friedrich Wieck
- Ullrich Haupt — Johannes Brahms
- Carl Napp — Bürgermeister
- Elly Burgmer — Fräulein Leser
- Emil Lohkamp — Franz Liszt
- Erika Helmke — Madame Hülsebusch
- Rudolf Drexler — Tausch, Konzertmeister
- Ernst Karchow — Gerichtspräsident
- Emil Heß — Dr. Körber
Wissenswertes
Träumerei ist eine 1943 hergestellte, deutsche Musiker-Filmbiografie von Harald Braun. Mathias Wieman und Hilde Krahl spielen dort das Komponistenehepaar Robert Schumann und Clara Wieck.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten begannen am 27. Juli 1943 und endeten erst im Dezember 1943. Gedreht wurde in Xanten (Außenaufnahmen) sowie im Tonfilmstudio Carl Froelich in Berlin-Tempelhof und in der Ufastadt in Babelsberg (Atelieraufnahmen). Die Uraufführung fand am 3. Mai 1944 zu Ehren Robert Schumanns in seinem Geburtsort Zwickau statt, zwei Tage später erfolgte die Berliner Erstaufführung im Marmorhaus.
Träumerei erhielt das Prädikat „Künstlerisch wertvoll“, obwohl Propagandaminister Joseph Goebbels über das filmische Ergebnis sehr erbost gewesen sein soll. In Heinrich Fraenkels Unsterblicher Film erinnerte der 1945 aus der Emigration nach Deutschland heimgekehrte Autor an zwei Begegnungen mit Regisseur Braun:
Emil Hasler entwarf die Filmbauten, die von Walter Kutz ausgeführt wurden. Die Kostüme stammen aus der Hand von Alfred Bücken. Alfred Vohrer assistierte Regisseur Braun. Die Klavier-Soli wurden von Siegfried Schultze eingespielt.
Mit 2.006.000 RM Produktionskosten war Träumerei ein sehr hoch budgetierter Film. Ende desselben Jahres 1944 lief der Film auch in der Schweiz an, nach dem Krieg außerdem in Portugal und Finnland.
Hildegard Knef gab in Träumerei ihr Filmdebüt, die Szene mit ihr wurde jedoch in der Endfassung herausgeschnitten. Für Friedrich Kayßler war der Vater Wieck in Träumerei die letzte vollendete Filmrolle.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.
Empfohlen
- Grace Unplugged 2013 · ★ 6.0
- Cadillac Records 2008 · ★ 7.1
- Die Vorkosterinnen 2025 · ★ 6.7
- Corsage 2022 · ★ 6.1
- A 2017 · ★ 6.2
- Maria 2024 · ★ 6.5
- Blaze 2018 · ★ 6.3
- The Last Note - Sinfonie des Lebens 2020 · ★ 6.1
- Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht 2013 · ★ 7.8
- To Write Love on Her Arms 2015 · ★ 6.7
- Rheingold 2022 · ★ 6.5
- Selena - Ein amerikanischer Traum 1997 · ★ 7.7