Kadetten

Kadetten (1941)

Im Jahr 1760 – es ist die Zeit des siebenjährigen Krieges – nimmt die russische Armee 100 minderjährige Kadetten aus Preußen gefangen. Die Jugendlichen werden von den Kosaken misshandelt, doch mit Hilfe des ursprünglich übergelaufenen Rittmeisters von Tzülow gelingt ihnen die Flucht. Sie verschanzen sich in einem verlassenen Fort.

Erscheinungsdatum
1941-12-02
TMDB
6.6 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 33 Min.
Genres
Kriegsfilm, Drama, Historie
Regie
Karl Ritter

Besetzung

Wissenswertes

Kadetten ist ein 1939 gedrehter deutscher Spielfilm von Karl Ritter. Die Hauptrolle spielt Mathias Wieman als Rittmeister von Tzülow. Der Film beruht auf einer Begebenheit im Siebenjährigen Krieg. Als im Herbst 1760 Berlin von russischen Truppen besetzt wird, zieht sich die preußische Armee mit den älteren Kadettenjahrgängen in die Festung Spandau zurück. Nur die jüngsten Jahrgänge bis zwölf Jahren bleiben im Kadettenhaus in Berlin. Entgegen einer Vereinbarung zwischen den Kriegsparteien werden sie gefangen genommen und nach Osten verschleppt. Der bereits 1939 fertiggestellte Film wurde aus politischen Gründen erst nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 uraufgeführt.

Produktionsnotizen

Der Film wurde von der Universum-Film AG Berlin unter der Herstellungsleitung von Karl Ritter zwischen dem 30. März und August 1939 an Drehorten in Berlin und Potsdam produziert. Die Kadetten wurden zum Teil von Schülern der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt in Potsdam gespielt. Die Uraufführung des Films war für den 5. September 1939 auf dem 11. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg vorgesehen, wie der Film-Kurier in seiner Ausgabe vom 16.

Die Filmbauten stammen von Walter Röhrig, das Drehbuch basierte auf einer Idee von Alfons Menne. Die Aufnahmeleitung bei dieser Produktion hatte Ludwig Kühr. Die Produktionskosten beliefen sich auf etwa 881.000 RM.

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