Andrews Engelmann
- Tätigkeit
- Schauspiel
- Geboren
- 23. März 1901
- Geburtsort
- St. Petersburg, Russia
- Gestorben
- 25. Februar 1992
Biografie
Der Sohn eines Kaufmanns machte 1918 sein Abitur und begann 1919 ein Medizinstudium an der Militär-Medizinischen Akademie in St. Petersburg. 1921 floh er aus der Sowjetunion über Finnland nach Berlin. 1922 setzte er hier an der Friedrich-Wilhelms-Universität sein Studium fort. Mit dem Nansenpass verschaffte er sich die für seine kommende Laufbahn vorteilhafte Mobilität.
Während der Semesterferien arbeitete er in Frankreich und kam 1924 zu seinen ersten Filmauftritten. Das Pariser Théâtre des Variétés engagierte ihn als Tänzer, und er beteiligte sich an Tourneen durch Frankreich und bei einem Gastspiel in Brüssel.
1926 fiel er in dem amerikanischen Film Mare Nostrum als fanatischer deutscher U-Bootkommandant auf. Der glatzköpfige Schauspieler war von da an als Schurkendarsteller festgelegt. 1929 wirkte er in G. W. Pabsts Tagebuch eine Verlorenen erstmals in einem deutschen Film als sadistischer Ausbeuter schwer erziehbarer Mädchen mit.
Im deutschen Film zur Zeit des Nationalsozialismus war er abonniert auf bösartige sowjetische Funktionäre wie in Flüchtlinge oder infame britische Offiziere wie in Über alles in der Welt und Carl Peters. Bis Kriegsbeginn hatte der staatenlose Engelmann nach wie vor im internationalen Film mitgewirkt, erst der Zweite Weltkrieg beendete vorübergehend seinen Film-Weltenbummel.
Kurz vor Kriegsende flüchtete er aus den Filmateliers in Prag und ließ sich ab 1946 in Viroflay bei Paris nieder. Er verkörperte weiterhin Bösewichte wie den Killer in Das Geheimnis von Mayerling. 1953 zog er nach Basel und wurde schweizerischer Staatsbürger.
Nach einem letzten Film, wo er einen Gefängnisdirektor darstellte, wandte er sich von der Schauspielerei ganz ab und wurde selbständiger Fabrikant von Luftkonditionierungsapparaten für Industrie und Fernmeldewesen. Engelmann war seit 1939 mit der Schauspielerin Charlotte Susa verheiratet.
Quelle: Wikipedia
Filme mit Andrews Engelmann
- Tagebuch einer Verlorenen 1929 · ★ 7.3
- Münchhausen 1943 · ★ 6.5
- Die Perlen der Krone 1937 · ★ 6.5
- Mare Nostrum 1926 · ★ 5.9
- Cagliostro 1929 · ★ 4.8
- Kora Terry 1940 · ★ 5.5
- The Three Passions 1928 · ★ 6.0
- El negro que tenía el alma blanca 1927 · ★ 6.0
- Wasser für Canitoga 1939 · ★ 6.9
- Fantômas contre Fantômas 1949 · ★ 7.1
- Kadetten 1941 · ★ 6.6
- Geheimakte W.B. 1 1942 · ★ 5.8
- Le Secret de Mayerling 1949 · ★ 7.2
- Die Insel 1934 · ★ 6.7
- Maître après Dieu 1951 · ★ 6.5
- Baroud 1932 · ★ 6.0
- I Spy 1934 · ★ 7.0
- Baroud 1933 · ★ 6.0
- Stormy Weather 1935 · ★ 7.0
- Sieben Briefe 1944 · ★ 7.5
- Der Verteidiger hat das Wort 1944 · ★ 6.5
- Le vertige 1935 · ★ 10.0
- La Bête errante 1932 · ★ 8.0
- La Flambée des rêves 1924 · ★ 8.0
- Les deux mondes 1930 · ★ 9.0
- Das gelbe Haus des King-Fu 1931 · ★ 7.0
- Vers l'abîme 1934 · ★ 10.0
- Retour au paradis 1935 · ★ 10.0
- Le Révolté 1938 · ★ 7.0
- Mystère à Shanghai 1950 · ★ 7.0
- La Fille au fouet 1952 · ★ 10.0
- Le Cas du docteur Galloy 1951 · ★ 9.0
- Der Abenteurer von Paris 1936 · ★ 8.0
- Prison Breaker 1936 · ★ 8.0
- The Crouching Beast 1935 · ★ 9.0
- Verklungene Melodie 1938 · ★ 7.0
- Wolves 1930 · ★ 8.0
- Two Worlds 1930 · ★ 10.0
- Au bout du monde 1934 · ★ 7.0
- The City of Play 1929 · ★ 8.0