Das Testament des Orpheus

Das Testament des Orpheus (1960)

Le Testament d'Orphée

Im Anblick seines Todes schaut ein Poet zurück auf seine Arbeit - fernab von Zeit und Wirklichkeit. Er lässt sein Leben vorbeiziehen und entsinnt sich auf seine Inspirationen und Obsessionen. Jean Cocteaus letzter Langfilm ist ein starbesetztes, avantgardistisches Kunstdrama.

Erscheinungsdatum
1960-02-18
TMDB
7.6 / 10 (136)
Laufzeit
1 Std. 20 Min.
Genres
Fantasy
Regie
Jean Cocteau
Filmreihe
Orpheus-Trilogie Filmreihe

Besetzung

Wissenswertes

Das Testament des Orpheus ist ein experimenteller, avantgardistischer, assoziativer, französischer Kinofilm. Jean Cocteau drehte ihn im Herbst 1959 mit sich selbst in der Hauptrolle, seinem Lebensgefährten Jean Marais sowie zahlreichen Gaststars.

Produktionsnotizen

Der Dreh zu Das Testament des Orpheus begann am 7. September 1959 und endete am 18. Oktober 1959. Die Uraufführung erfolgte am 18. Februar 1960. In Deutschland wurde Das Testament des Orpheus am 26. Oktober 1961 erstaufgeführt. In Österreich lief der Streifen am Tag von Cocteaus Ableben, dem 11. Oktober 1963, an.

Das Testament des Orpheus wurde von der Kritik nicht allzu freundlich aufgenommen und war Cocteaus letzter Kinofilm.

Die Filmbauten stammen von Pierre Guffroy. François Truffaut war Produktionsassistent, Claude Pinoteau und Étienne Périer wurden als technische Berater geführt. Gaststar Yul Brynner war auch an der Produktionsleitung beteiligt.

Die zur Drehzeit 17-jährige Alice Heyliger, die die blonde Euridyke spielte, war keine Schauspielerin, sondern die Tochter des damaligen niederländischen Konsuls in Nizza.

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